30. Oktober 2013

Erfolgte Prozeduren

Da ich bereits seit 5 Jahren mit meinen gesundheitlichen Einschränkungen lebe, gab es natürlich bereits schon einige Dinge und Behandlungen, die ich über mich ergehen lassen "musste" und die ich ausprobiert habe, um meine Ängste und die daraus resultierenden körperlichen Reaktionen, in den Griff zu bekommen.
Die Beendigung des ersten Einnahmezyklus des homöopathischen Medikaments möchte ich zum Anlass nehmen, um diese bereits erfolgten Prozeduren einmal aufzulisten und zu reflektieren...



Untersuchung im Krankenhaus
Beginn der Erkrankung und der daraufhin aufgetretenden Symptome...
    • Diagnose: Blasenentzündung 
    • Behandlung mit Antibiotika
    • Verordnung: Bettruhe, Brennnesseltee, Weiterbehandlung durch Hausarzt

Woche 3 des Selbstversuches

Nun ist auch die dritte und somit letzte Woche des ersten Einnahmezyklus vorbei.
Das heisst für mich nun, eine Woche aussetzen und von vorne beginnen. 

Was ich bereits zu dem Medikament (Equisetum arvense D6) sagen kann:
- Darreichungsform: Globuli
- Geschmack: süß
- geruchslos
- Preis (in einer örtlichen Apotheke): ca. 8 €

- gewählter Einnahmezyklus: Kur / 2 mal täglich 5 Globuli 30 Minuten nach dem Essen  


28. Oktober 2013

Situationen sehen, wie sie sind

In der letzten Woche habe ich (dank des Buches, was ich mir gekauft habe) eine wichtige Lektion im Zusammenhang mit meiner gesundheitlichen Einschränkung und auch für mein Leben gelernt.

Nicht die Dinge und Situationen, die mir Angst machen, beschränken mich in dem was ich tue... sondern es ist meine Sicht darauf, die mich klein hält. 
Ich habe in den letzten Jahre gelernt Angst vor bestimmten Ereignissen zu haben... egal, ob das befürchtete Ereignis bereits eingetreten ist oder nicht. Tatsache ist, die Angst habe ich mir angeeignet
Angeeignet, wie Andere eine Sprache lernen. Ich habe gelernt Angst zu haben. 


Und nun ist es meine Aufgabe dies wieder zu verlernen

23. Oktober 2013

Marburger Aktivitätstagebuch

Als ich letzte Woche bei meiner Therapiestunde war, gab mir meine Therapeutin am Ende der "Sitzung" das Marburger Aktivitätstagebuch mit.



In diesem tabellarischen Tagebuch hat man die Möglichkeiten, seine Aktivitäten zu vermerken, um anhand dessen festzustellen, welche Situationen leicht zu händeln sind und wann Ängste und ggf. Panik auftritt. 
Gerade dann, wenn man auf diese Situationen zurückblickt, ist es vielleicht gut, ein solches Hilfsmittel zu haben. 

Woche 2 des Selbstversuches

Und schon wieder ist eine Woche vergangen... die zweite Woche meines Selbstversuches ist nun auch beendet.

Ganz ehrlich ... eine großartige, weltbewegende Veränderung meiner Situation kann ich nicht feststellen.
Aber damit hat auch niemand (und vorallem ich nicht) gerechnet. 

Im Vergleich zur letzten Woche sind die (für meine Verhältnisse) vermehrten Toilettengänge ausgeblieben. Daher gehe ich mal davon aus, dass das Medikament weniger damit zutun hatte.
Mein Hautbild scheint sich ebenfalls langsam zu erholen. 
Noch eine weitere Woche der "Globuli-Kur" steht vor mir, bevor ich dann für eine Woche pausiere.

22. Oktober 2013

Hilfe zur Selbsthilfe


Oft braucht der Mensch mehrere Denkanstöße, um eventuell für seine Situation den passenden Lösungsweg zu finden. Manchmal bedarf es nur einen kleinen Wink mit dem berüchtigten Zaunpfahl, um einen Ausweg aus einer misslichen Lage zu finden.

Wie in meinen bisherigen Blogposts beschrieben, suche ich verschiedene Wege, um mit meinem Leben und meinen gegebenen Einschränkungen umzugehen.

Nun starte ich einen erneuten Versuch ... diesmal geht es um Bücher.

Es gibt hunderte Bücher die im Bereich der Selbsthilfe versuchen, das Leben lebenswerter zu gestalten und mehr Lebensqualität zu schaffen.

Einige Autoren versuchen mit verschiedenen Buchreihen den Lesern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Andere wiederum haben es laut Kritiken anscheinend geschafft, den Lesern neuen Mut zu geben und Lösungsansätze zu finden.
Daher habe auch ich mich entschlossen, die freie Zeit die ich (leider) zur Zeit habe damit zu nutzen, mich auch im Bereich der Selbsthilfeliteratur schlauzumachen.
Ich habe mir nun zwei Bücher bestellt, welche laut Kundenrezensionen ziemlich hilfreich erscheinen.


Das erste Buch nennt sich "Ängste verstehen und überwinden. Wie Sie sich von Angst, Panik und Phobien befreien" und ist von Dr. Doris Wolf. 

20. Oktober 2013

Perspektive wechseln / Nicht allein!

Dieses Wochenende ist mir bewusst geworden, dass ich vielleicht doch nicht so alleine bin, wie ich mich immer fühlte. 
Mir ist klar geworden, dass es durchaus Menschen gibt, die mich unterstützen, sich meiner Sorgen und Probleme annehmen und mir neuen Mut geben
Oft ist es so, dass wir Einiges wahrnehmen und uns erst jemand darauf aufmerksam machen muss, dass man es auch aus einer anderen Perspektive sehen kann.
So ist es mir nun ergangen. Ich habe nun verstanden, dass es da draußen Menschen gibt, die mich vermissen würden, wenn sie längere Zeit nichts von mir gehört bzw. gelesen haben. 

(Quelle:http://www.shop-schnauze.de/pic/BK-10350p.jpg)

16. Oktober 2013

Woche 1 des Selbstversuches

Vor einer Woche habe ich begonnen das pflanzliches Präparat als eine Art Plazebo einzunehmen (siehe "Selbstversuch / Plazeboeffekt") und daher wollte ich kurz berichten, was sich seitdem getan hat.

In den ersten 3 Tagen verspürte ich vermehrt den Druck, eine Toilette aufsuchen zu müssen.
Ob dies von dem Medikament verursacht wurde (da die Pflanze, aus der dieses Medikament gewonnen wird, als harntreibend bezeichnet wurde) oder es an meinem vermehrten Teekonsum (ich kränkelte etwas) lag, ist für mich nicht feststellbar. 
Danach regulierte sich dies jedoch wieder.
Desweiteren ist mir aufgefallen, dass sich mein Hautbild etwas verschlechtert hat. 
Auch hier ist nicht eindeutig feststellbar, ob dies am Medikament oder evtl. an Stress oder anderen Einflussfaktoren liegt. 
Ein kleiner Erfolg jedoch ist für mich bei Autofahrten bemerkbar. 

12. Oktober 2013

Psychotherapie

Nächste Woche habe ich wieder einen Psychotherapie-Termin.
Nicht mehr lange und ich muss auf diese Dienstleistung des Gesundheitssystems verzichten. 
Warum? Weil die Krankenkasse nur eine begrenzte Anzahl an Sitzungen übernimmt. 
Laut Aussage meiner Therapeutin werden die Sitzungen in Blöcken von der Krankenkassen übernommen.
Der erste Block beinhaltet 25 Sitzungen und kann von jedem in Anspruch genommen werden.
Wenn diese Sitzungen genutzt wurden, muss die Therapeutin / der Therapeut einen Bericht an die Krankenkasse schicken, wo geprüft wird, ob weitere Sitzungen genehmigt werden können. 
Sollte deren Urteil positiv ausfallen, wird ein weiterer Block mit 20 Sitzungen genehmigt. 
Wenn nun auch diese Sitzungen "verbraucht" wurden und der Patient benötigt weiterhin die psychotherapeutische Unterstützung, schreibt die Therapeutin / der Therapeut erneut einen Bericht, welcher von einem Gutachter abgesegnet werden muss. Sollte dieser sein OK für weitere Sitzungen geben, werden weitere 15 Sitzungen genehmigt und von der Krankenkasse übernommen.
(Quelle: http://de.123rf.com/photo_1658365_auf-alten-karte-kompass.html)
Im Anschluss hat man nur noch einmal im Quartal Anspruch auf einen Termin bei der Psychotherapie (sollte man die Kosten nicht selbst übernehmen wollen). 
Erst nach 2 Jahren hat der Patient wieder die Möglichkeit Sitzungsblöcke anzufordern.

10. Oktober 2013

Gefühlstief und Dankbarkeit

Aktuell befinde ich mich in einer Phase, in der ich relativ demotiviert bin.
Die Einsamkeit überschattet meinen Alltag, die Arbeitslosigkeit hinterlässt ihre Spuren und die gesundheitliche Einschränkung raubt mir ein Großteil meiner Freiheiten. 
Dazu kommt, dass ich etwas kränkel... mich schlapp fühle, etwas kurzatmig bin und das Gefühl habe, dass eine Erkältung sich anbahnt. 
Alles in Allem fühle ich mich zur Zeit in keiner guten Verfassung. 
Natürlich mache ich mir Gedanken. 

Aufgrund meiner psychischen Vorgeschichte habe ich sogar Angst in eine Depression abzurutschen. 
(Quelle: http://www.keinfastfood.de/wp-content/uploads/2008/08/handchen-halten.jpg)

5. Oktober 2013

Selbstversuch / Plazeboeffekt

Da ich mit meiner gesundheitlichen Einschränkung schon einige Jahre zu kämpfen habe und dadurch schon einige Dinge ausprobiert habe, um dagegen anzukämpfen (Therapie, Psychologen, Antidepressiva, Antibiotika....), habe ich mich nun dazu entschlossen, eine weitere Methode zu versuchen. 
Da meine Einschränkung nur durch meine Gedanken und meine Psyche bestimmt wird, ist es auch der Punkt, der für mich zu behandeln ist. 
(Quelle: http://dzvhae-homoeopathie-blog.de/images/046_Homoeopathie.jpg)

Heute war ich in der Apotheke und habe mich beraten lassen. Ich habe mich dazu entschieden, ein homöopatisches Mittel zu versuchen, was eine Art Plazeboeffekt bei mir verursachen soll. Das heisst konkret, ich werde über mehrere Wochen ein pflanzliches Mittel einnehmen, verspreche mir davon eine psychologische Wirkung, rechne jedoch damit, dass eine Wirkung auf meinen Körper ausbleiben wird. 

3. Oktober 2013

Rollenspiele

Das Leben ist ein Rollenspiel. Wir alle nehmen jeden Tag mehrfach verschiedene Rollen an. 
Die Rollen der Mutter/des Vaters, der Tochter/des Sohnes... wir sind Arbeitnehmer, Arbeitgeber oder Schüler. Wenn wir uns morgens unsere Brötchen beim Bäcker kaufen sind wir Kunden und gehen wir zum Arzt übernehme wir die Rolle des Patienten. Jeder Tag ist wie ein Schauspiel und wir schlüpfen in verschiedene Rollen, um dem Stück einen Sinn zu geben. 
Und dann muss man noch differenzieren, in welchen Rollen wir uns am liebsten sehen und über welche Rollen wir uns identifizieren

(Quelle: http://www.imptel.odl.org/telework_2/mod11/images/rolkonf2.gif)

1. Oktober 2013

Der Spielraum des Lebens...

Oft kommt es in meinem Leben vor, dass ich vor manchen Dingen zurückschrecke, nur weil ich meine, ich könnte sie nicht bewältigen. 
(Auch, wenn ich bereits Gegenteiliges in "Das bewusste Überschreiten von Grenzen" geschrieben habe...  jeder Tag gestaltet sich eben anders).

Häufig ist es so, dass ich Verabredungen absage oder den Mut nicht aufbringe, einige Dinge zutun (gerade dann, wenn sie nicht zwingend erforderlich sind).
Und dann kommen meine berüchtigten Sätze wie "Ich kann das nicht" oder "Das geht nicht".
Natürlich fühle ich mich schlecht dabei und frage mich auch jedesmal, ob ich es nicht vielleicht doch schaffen würde?! Aber anstatt es zu versuchen, verkrieche ich mich lieber in meinem Schneckenhaus und belasse es, wie es ist. 
Ich denke, dass es vielen Menschen so geht, nur das es bei mir die einfachsten Dinge der Welt sind. 


Ein kleines Beispiel: