29. November 2013

Thanksgiving / Ziele


Die meisten Menschen neigen dazu, sich über Dinge zu beklagen, die ihnen fehlen.
Sie beklagen sich über das Wetter, über ihre Mitmenschen oder über ihren Beruf.
Natürlich zähle ich mich auch dazu. Eigentlich ist dieser Blog nichts anderes, als eine große, virtuelle Tafel mit all meinen Problemen... die Situation mit der Blase bzw. mit dem Kopf, die berufliche Situation, familiäre Missverständnisse, die Einsamkeit, unerfüllte Liebe.... 
Ich weiß, dass es durchaus größere Probleme auf dieser Welt gibt, aber keine, die mich so sehr in meinem Alltag belasten, dass ich sie hier noch zusätzlich aufführen müsste.

(Quelle:http://dankbarkeit.nielskoschoreck.de/)
Gestern wurde in Amerika Thanksgiving gefeiert. Ein Fest der Dankbarkeit?! 
Viel zu selten betrachten wir unser Leben aus dieser Perspektive. Viel zu selten wird uns bewusst, was wir haben und wofür wir dankbar sein können. 
Viel eher neigen wir eben dazu, die Dinge zu suchen, die uns fehlen.

26. November 2013

Woche 6 des Selbstversuches

Und schon wieder ist ein Einnahmezyklus vorbei. 
Insgesamt habe ich mich nun 7 Woche mit dem Medikament (Equisetum arvense D6) beschäftigt. 6 Wochen davon wurde das Medikament 2mal täglich eingenommen.

Was soll ich nun großartig zu diesem Präparat schreiben?
Es schmeckte recht angenehm (im Gegensatz zu anderen Medikamenten).
Zu Beginn des Einnahmezyklusses wirkt es leicht harntreibend, jedoch keine weiteren Nebenwirkungen (bei mir!) bemerkbar.
Das Medikament hatte auf mich und meine Blase (oder auch meine Psyche) keinerlei wünschenswerte Wirkung. 
In dem Sinne war es so, als ob ich jeden Tag nach dem Frühstück und Abendessen einen winzigen, süßen Nachtisch hatte. Es schmeckte ganz angenehm und weiter nichts....


23. November 2013

Stell Dich selbst auf die Probe

Um an seinen Defiziten zu arbeiten, gehört oft eine Menge Mut und Geduld
Und natürlich ist es einfach, seine Defizite zu akzeptieren und damit zu leben?! 
Aber wenn man mal genau überlegt, kann sich auch die Arbeit lohnen, seine Komfortzone zu verlassen und für sich neue oder auch altbekannte Wege zu gehen. 

Mein größtes Defizit, welches ich mit der Zeit entwickelt habe, ist, dass ich mich zunehmend in mein Schneckenhäuschen (also meine Wohnung) verkrochen habe und so sehr an mir und meinen Körperfunktionen gezweifelt habe, dass selbst die einfachsten Dinge ausserhalb der Wohnung eine Hürde für mich darstellten. 
Meine gesundheitliche Einschränkung hat mich so sehr im Griff gehabt, dass ich mir Vieles nicht mehr zugetraut habe, was für mich vor einigen Jahren noch alltäglich war. 

Wer bereits ein paar Posts von mir gelesen hat, weiß eventuell auch, dass ich mir in der Vergangenheit zwei Selbsthilfebücher zugelegt habe. 
Ein Bericht dazu erfolgt, sobald ich mit dem Lesen fertig bin (könnte aber noch dauern) ;-)
Worauf ich hinaus möchte... 

(Quelle: http://img.fotocommunity.com/images/Jahreszeiten/Herbst/Spazieren-gehen-a29600242.jpg)

19. November 2013

Woche 5 des Selbstversuches

Und schon wieder ist eine weitere Woche vergangen...  das heisst weitere 7 Tage, an denen ich dieses homöopathische Medikament einnehme. 
Ich glaube diese Woche versehentlich 2 -3 Einnahmen vergessen zu haben, was allerdings auch damit zusammenhängt, dass es mir gesundheitlich nicht so gut ging und ich daher auch anderweitig zutun hatte. Da vergisst man das ganz schnell.


Allerdings kann ich mir auch nicht vorstellen, dass dies erhebliche Auswirkungen auf die Wirksamkeit des Präparates hat.

14. November 2013

Ausmisten

Ich habe den gestrigen Tag hauptsächlich damit verbracht, alte, nutzlose und so gut wie nie verwendete Dinge auszusortieren, um Platz für Neues zu schaffen. 
Wie oft sammeln wir Gegenstände, da wir das Gefühl haben, wir könnten sie eines Tages gut gebrauchen? Und wie oft kommt es dann vor, dass genau diese Gegenstände in einem Regal oder in einer Schublade landen und dort vergessen werden, bis man bemerkt, dass man sie eigentlich doch nicht gebraucht hat?

(Quelle: http://gentleman-blog-production.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/ausmisten.jpg)

Ich denke, es geht vielen Menschen so. 
Einigen fällt es leicht, sich von diesen Gegenständen zu trennen. Andere wiederum brauchen erstmal einen gewissen Anstoß, um loszulassen.

12. November 2013

Woche 4 des Selbstversuches

Wie bereits zuvor erwähnt, hatte ich mir ja vorgenommen, die Globuli-Kur nur für einen weiteren Einnahmezyklus auszutesten. 
Nach einer Woche Pause, habe ich letzte Woche wieder begonnen, die Globuli zweimal täglich einzunehmen.
Ich muss sagen, dass es mir dieses Mal schwer fiel, an die Einnahme zu denken. 
Aber ich habe es dann doch regelmäßig hinbekommen und kann somit von meiner vierten Woche mit dem Präparat berichten.
 

8. November 2013

Falsches Mitleid

Innerhalb der letzten Jahre gab es einige Menschen, denen ich von meiner gesundheitlichen Einschränkung erzählt habe. Oftmals blieb / bleibt es ja auch nicht aus, dass ich davon berichten MUSS, da mein näheres Umfeld ja indirekt davon mitbetroffen ist.
Und es ist auch jedes Mal interessant zu sehen, wie die Menschen darauf reagieren. Ich habe bisher zum Glück noch nicht die Erfahrung machen müssen, dass die Leute negativ darauf reagiert haben.

In der Regel sind sie verwundert, da sie von dieser Art Erkrankung noch nie etwas gehört haben
Verwunderung auch öfters deswegen, weil man es mir nicht ansieht und ich mich auch "normal" verhalte, obwohl vielleicht innerlich "Chaos" herrscht. Normalerweise spricht man ja auch über so ein Thema nicht (obwohl ich davon nicht viel halte?!).
Und dann kommen die ersten Kommentare dazu....
... die Personen wollen mir das Gefühl geben, mich zu verstehen und es zu bedauern. Sie sagen Sätze wie
"Das tut mir Leid für dich", "Das muss ja furchtbar sein..." oder auch "Ich drück dir ganz fest die Daumen, dass es bald besser wird".
Ich finde es nett, dass die Menschen mir das Gefühl geben, mir aktiv zugehört zu haben und ein Stück auch Rücksicht nehmen.

6. November 2013

Kurzes Update

Zur Zeit befinde ich mich in der glücklichen Situation, dass es mir relativ gut geht und ich immer häufiger angstfreie Tage erleben darf. 
Nicht jeder Tag verläuft rosig, aber ich traue mir mehr zu und wie meine Therapeutin bereits einmal zu mir sagte "Es ist nicht das Ziel angstfrei zu sein, sondern es ist schon ein Erfolg etwas einfach zutun und eine Situation auszuhalten".

Für meinen aktuellen Zustand mache ich einige Einflussfaktoren verantwortlich...
... ich fühle mich nur noch selten ganz allein, lese aufmerksam mein Selbsthilfebuch und versuche die dort angegebenen Strategien so gut wie möglich auszuführen, ich treibe 2-4 Mal die Woche Sport, ich lerne mich mit meiner aktuellen beruflichen Situation zurechtzufinden, erfahre Unterstützung und Motivation durch eine Person, die mir wichtig ist und natürlich durch meine Familie.