28. Dezember 2013

Bye Bye... 2013!

Und schon wieder ist ein Jahr vorüber....


...rückblickend betrachtet, verging die Zeit wieder rasend schnell. 
Ich persönlich empfand dieses Jahr als nicht besonders angenehm.
Viel passierte, was man sich auch hätte sparen können.
Einige Unfälle und Krankenhausaufenthalte von Familienmitgliedern und Bekannten, der Verlust meiner Stelle, Gefühlstiefpunkte und Enttäuschungen, einsame Momente und das Gefühl der Machtlosigkeit in einigen Situationen. 

Jedoch gab es auch schöne Augenblicke, die mir helfen, das Jahr nicht als kompletten Reinfall zu sehen.
Neue Bekanntschaften, kleine Verbesserungen bzgl. meiner gesundheitlichen Einschränkung, neue Perspektiven, familiärer Rückhalt und die Erkenntnis, noch immer der Mensch zu sein, der ich vor meiner Erkrankung war.

Wie so viele Menschen, hoffe ich auch immer wieder aufs Neue, dass es nächstes Jahr besser wird?!
Ich denke, dass ist genau das, was uns dabei hilft, nicht in Selbstmitleid zu versinken, sondern aktiv daran zu arbeiten, im Folgejahr etwas zu ändern. 

Wir hoffen weiter... Jahr für Jahr... denn Hoffnung ist das, was uns aufrecht hält!

Und so hoffe auch ich, dass für mich nächstes Jahr mehr schöne Augenblicke warten, auf die ich später gerne zurückblicke. 

Ich wünsche allen Lesern einen guten Übergang ins nächste Jahr. 
Auch für euch hoffe ich, dass das folgende Jahr etwas bereithält, auf das ihr dann gerne zurückschaut.
Gesundheit und Glück zu wünschen, ist wahrscheinlich nie verkehrt (auch, wenn man das oft nicht selbst in der Hand hat). 
Ich wünsche euch Momente, in denen ihr einmal mehr auf euer Herz hört, obwohl der Verstand vielleicht etwas anderes sagt. Momente, in denen ihr euch fallen lassen könnt und einfach glücklich seid.
Ich danke euch, dass ihr mit mir die letzten Monate des (noch) aktuellen Jahres geteilt habt und hoffe, dass ich zukünftig auch weiterhin mit Interesse dabei bleibt :-)

In diesem Sinne ... und das letzte Mal in diesem Jahr....

L.H.P.

(Quelle: http://images.forwallpaper.com/files/thumbs/preview/12/122252__fireworks-fireworks-heart-sky-night-holiday_p.jpg)

18. Dezember 2013

Die Angst vor der Angst

„Flughäfen, sie machen mir Angst. […] Ich hab Angst vor Anschlussflügen…. die ich kriegen muss. Angst, vor dem Umsteigen, vor dem Rennen und vor dem nicht wissen wohin…. und davor, wie ich das rauskriege. Meine Angst ist, ich schaffs vielleicht nicht.“

„Wenn du den Flug verpasst, was wäre dann?“  

Dann gehe ich vielleicht verloren und ich bin dort auf ewig eingeschlossen und verfaule in einem einsamen Terminal, von dem keiner weiß.“

„Und das Flugzeug ist weg?!“
 
„Nein. Das wäre nicht der Grund für die Angst.“  

„Wovor hast du dann Angst?“

„Davor nicht zu wissen, ob ich es verpasse?! Ich fühle mich immer unwohl zwischen zwei Sachen. Ich hab Angst davor… das ich Angst bekomme, so ist das.“
 
„Das ist das Schlimmste auf der Welt, glaube ich!“
                                                                                            (Quelle: Film: Take This Waltz)




Wie man sieht.... Ängste sind weit verbreitet. Und es ist auch immer schwer einer Person dies verständlich zu machen, die zuvor nie etwas mit solchen Ängsten zutun hatte. 

16. Dezember 2013

Letzte Sitzung / Austherapiert!

Heute hatte ich meine letzte, regelmäßige (von der Krankenkasse finanzierte) Therapiesitzung.
Wie bereits in meinem Blogpost "Psychotherapie" beschrieben, gibt es ja nur eine gewisse Anzahl an Sitzungen, welche von der Krankenkasse bezahlt werden. Mein Kontingent ist nun ausgeschöpft.

Was bedeutet das nun für mich? 
Die Krankenkasse ermöglicht austherapierten Patienten (wie mir), dass sie einmal im Quartal eine Sitzung in Anspruch nehmen können. 
Dieses Angebot werde ich auch zukünftig annehmen, um nicht schlagartig die Therapie zu beenden. 
Mein nächster Termin ist nun im Februar, so dass meine Therapeutin und ich uns dann Mitte des ersten Quartals 2014 sehen, um Veränderungen zu besprechen. 
Möglicherweise habe ich bis dahin eine neue Beschäftigung gefunden oder eine Entscheidung der Rentenversicherung bezüglich meiner beantragten Reha erhalten, so dass dies besprochen werden kann.

In erster Linie ist es aber nun so, dass ich ab heute alleine zurechtkommen muss.
Für mich persönlich ändert sich jedoch nicht viel, da meine Sitzungen nie engmaschig angelegt waren. 
Die Zeiträume zwischen den Sitzungen betrug immer 4-8 Wochen, da bei mir eine gewisse Selbständigkeit und Motivation vorlag. Bei anderen Fällen kann die Therapie auch engmaschiger erfolgen.

In der letzten Sitzung haben wir ein Abschlussgespräch geführt und die letzten 5 Jahre Revue passieren lassen. Wir haben die bisher erfolgten Verbesserungen besprochen und mir noch mal vor Augen geführt, was ich bisher erreicht habe und was mir noch bevorsteht. 
Sie machte mir noch einmal klar, dass es wichtig ist, sich kleine Ziele zu setzen und nicht direkt vom Schlimmsten auszugehen.

(Quelle: http://www.blasernick.ch/Pictures/psychotherapie_eingang_1.jpg)

Für mich persönlich ist dies allein schon eine große Herausforderung, weil ich schon immer der Typ Mensch war, der mit dem Schlimmsten gerechnet hat, um auf jedes Szenario vorbereitet zu sein.

10. Dezember 2013

Diese unglaublichen, intensiven Lichtblitze... (Filmzitat II)

"[...] Ich hab auch eine Theorie. Meine Theorie dreht sich um Augenblicke. Um die Wahnsinnsmomente. Meine Theorie ist, dass diese Wahnsinnsmomente, diese unglaublichen, intensiven Lichtblitze die unser Leben komplett auf den Kopf stellen, ausmachen, wer wir eigentlich sind. [...] Die Sache ist die... jeder Einzelne von uns ist die Summe sämtlicher Momente, die er jemals erlebt hat. Mit all den Menschen, die er kennt. Und diese Momente sind es, die unsere Geschichte ausmachen. So was wie unsere persönlichen größten Hits unter unseren Erinnerungen, die wir im Geist immer und immer wieder abspielen."
(Filmzitat: "Für immer Liebe - The Vow")


Zu meinen persönlichen größten Hits gehört (verbinde damit schöne Erinnerungen und ein gutes Gefühl. Habe es lange nicht mehr gehört und nun zufällig wiedergefunden): 

 

9. Dezember 2013

Das Kind hat (endlich) einen Namen

Um meine gesundheitliche Einschränkung bei Ärzten, die mich und meine Krankheitsgeschichte zuvor nicht kannten, zu erklären, benutzte ich immer die Bezeichnung "psychisch bedingte Reizblase". 
In der Regel hatte ich auch das Gefühl, dass die Ärzte dann eine ungefähre Vorstellung davon hatten, was ich meine. 

Wie bereits in einem vorherigen Blogpost ("Kurzes Update") beschrieben, hatte ich vor geraumer Zeit eine medizinische Reha beantragt. Der Antrag wurde jedoch vom Versicherungsträger abgelehnt.
So wie ich bereits von meiner Therapeutin und meinem Hausarzt hörte, ist dies wohl das Standardverfahren, um Kosten zu sparen.
Nun ist es meine Aufgabe, innerhalb einer vierwöchigen Frist einen schriftlichen Widerspruch einzureichen, damit mein Sachverhalt erneut geprüft wird. 
Um den Widerspruch so aussagekräftig wie möglich zu belegen, bat ich meine Therapeutin eine Bescheinigung zu erstellen. In dieser Bescheinigung nannte sie natürlich auch den Grund der bisher erfolgten Therapie. 
Ihre Diagnose lautet: Panikstörung (Agoraphobie) und Somatoforme autonome Funktionsstörung

(Quelle: http://www.hypnose-zentrum.com/index.php%3Frex_resize%3D301w__211h__psysom_meridiane.jpg)
Googlet man beide Begrifflichkeiten erhält man folgende Erläuterung: 

6. Dezember 2013

Ehrlichkeit

Wenn man die Leute auf der Straße anspricht und erfragt, welche Eigenschaften ihr Partner mitbringen soll, werden am häufigsten Humor und Ehrlichkeit genannt.
Das heisst, die meisten Menschen fordern, dass man ehrlich zu ihnen ist.
Wieviel Ehrlichkeit sie ihrem Gegenüber aber entgegenbringen, ist dann oft jedoch ein anderes Thema?!

Wie ehrlich sollte man sein? Wann ist es richtig, seine ehrliche Meinung zu äußern und ehrlich mit sich selbst zu sein? Wie oft verwenden wir in unserem Leben Notlügen, um Personen nicht vor den Kopf zu stoßen?!
Wie oft reden wir uns selbst etwas ein, damit wir uns besser fühlen?!

Wann ist es sinnvoll, sein gegenüber zu belügen und wann macht es Sinn, einfach mal die Wahrheit zu sagen?

2. Dezember 2013

Die Reise unseres Lebens... (Filmzitat I)

"Wie man weiß, sind es die kleinsten Dinge, die ein Leben verändern können. In einem kurzen Moment kann sich zufällig etwas ereignen... 
...gerade, wenn du es am wenigsten erwartest, bringt es dich auf einen Weg, den du nie einschlagen wolltest. In eine Zukunft, die du dir nie hättest vorstellen können.
Wo er dich hinführen wird? Das ist die Reise unseres Lebens. Unsere Suche nach dem Licht. 
Doch manchmal musst du, um dieses Licht zu finden, durch die finsterste Dunkelheit."
(Filmzitat: "The Lucky One")

Da ich die Filme liebe, die auf den Romanen von Nicholas Sparks basieren, wollte ich dieses kurze Zitat hier einmal anbringen, da es mich zumindest zum Nachdenken anregt.

(Quelle: http://www.moviepilot.de/files/images/0704/3000/the-lucky-one-16.jpg)