15. Juli 2014

Erneuter Start ins Arbeitsleben

Nach unfassbaren vielen Monaten habe ich endlich wieder eine neue Arbeitsstelle und somit einen geregelten Alltag mit Stress, vielen Herausforderungen in neuer Umgebung mit fremden Menschen.
Wie man bereits lesen konnte, hat dies auch erst einmal dazu geführt, dass mein Körper darauf mit Panik reagierte. Zwar nicht während der Arbeit, aber zumindest auf der Heimfahrt.

Nun sind einige Tage vergangen und mit jedem Tag wird es besser. Nicht nur, dass ich natürlich mit den anfallenden Aufgaben besser zurechtkomme, auch die Autofahrten werden entspannter und unproblematischer. 

Natürlich führe ich weiterhin, ohne Ausnahmen, mein "Toilettentagebuch" (mehr Infos hier) und auch dort ist ersichtlich, dass die Toilettengänge weniger werden. Also ein klares Zeichen dafür, dass ich mich langsam unvoreingenommen auf das einlassen kann, was da auf mich zukommt.



Der große Vorteil ist, ...


...dass die Vorgesetzen und auch meine Kollegin von meinem "Problem" wissen und ich daher nichts "verheimlichen" oder überspielen muss.
Wenn ich die Sanitäranlagen aufsuchen muss, dann gehe ich einfach. 
Selbst, wenn vielleicht der Zeitpunkt nicht gerade ideal ist. Schön ist auch, dass z.B. meine Kollegin langsam einen Sensor dafür entwickelt. 
Wenn sie mir etwas erklärt oder zeigt, ich aber langsam das Bedürfnis bekomme, eine Toilette aufzusuchen, stehe ich langsam auf, lasse sie ausreden, bis sie etwas sagt wie "dann machen wir gleich weiter, wenn Sie wiederkommen"....

Es wird also Rücksicht genommen und genau das hilft mir, weil ich mich selbst damit nicht unter Druck setzen muss. Es sind in den kommenden Wochen zwar einige Dinge geplant, die schwierig werden könnten, aber da versuche ich mich vorab noch gar nicht mit zu beschäftigen. Würde ja auch nichts bringen?!
Ich lasse es einfach auf mich zukommen und sehe dann, wie mein Körper bzw. meine Psyche darauf reagiert.

Zumindest weiß ich jetzt wieder, dass meine Einschränkung für den "normalen Arbeitsalltag" kein Problem darstellt und mein Arbeitgeber bisher sehr zufrieden mit mir ist.

Mal sehen, was die Zukunft noch so bringt...

L.H.P.

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