30. November 2014

"Uhhh... bald ist Weihnachten"

Und schon ist es wieder so weit...
... gestern war der 1. Advent und das bedeutet für mich, dass nun wieder eine, der schönsten Zeiten im Jahr beginnt.

Ich weiß, dass es viele Weihnachtsmuffel da draussen gibt und dieses ganze Fest und die Zeit drumherum, für Kommerz halten.
Und ja... ganz unrecht haben diese Menschen damit nicht.
Für mich persönlich geht es aber um etwas ganz anderes...


Geschenke, diese "künstliche" Besinnlichkeit  und all dieses verkaufsfördernde Drumherum ist für mich absolut unwichtig.
Ich liebe die Weihnachtszeit wegen dem,...

24. November 2014

Selbstversuch - Canephron ® N

Vor ein paar Wochen hatte ich in einem Blogpost beiläufig erwähnt, dass ich wieder einen kleinen "Selbstversuch" gestartet hatte.
Diesmal handelte es sich um das Medikament CANEPHRON ® N.

Hier zu Beginn ein paar Fakten:


Einnahme: 1-1-1-0 (unmittelbar vor den Mahlzeiten)
Darreichungsform: Dragees
Geschmack: Geschmacksneutral bis leicht süß

(**Die liebe Evy hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass noch folgende Angaben ganz nützlich sein könnten / Danke dafür! **)

Das Präparat ist rezeptfrei zu erhalten und ist u.a. (je nach Verpackungseinheit zwischen 12 und 26 €) in deutschen Versandapotheken zu erhalten.




Dies sagt der Hersteller:
"Traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur unterstützenden Behandlung von Harnwegserkrankungen"
"Seine Wirkung verdankt Canephron® N den natürlichen Heilkräften von Rosmarinblättern, Liebstöckelwurzel und Tausendgüldenkraut.
Rosmarin wird in der Naturheilkunde seit jeher zur Anregung des Gallen- und Harnflusses und zur Entblähung verwendet. Wirkstoffe aus der Liebstöckelwurzel werden vor allem wegen ihres harntreibenden und krampflösenden Effekts geschätzt. Tausendgüldenkraut findet wegen seiner harntreibenden, desinfizierenden und entzündungshemmenden Wirkung traditionell bei Erkrankungen des Harntraktes Anwendung."
(Quelle: http://www.bionorica.de/harnwege/canephron%C2%AE-n/)
Ich habe das Präparat während eines Zeitraums von...

GASTbeitrag NR. 3 ( Vanessa / Depressionen)

Der Beginn

Ich bin krank. Ich habe Depressionen.
Gesteht man sich das selber ein?
Gibt man das gerne zu? 
Meine Antwort dazu: Nein.
Ich bin selber davon betroffen gewesen bzw. grade in dem Prozess, dass es mir besser geht und ich endlich wieder mein Leben geregelt bekomme.
Dennoch ist das der erste Weg zur Besserung, wenn man sich selber eingesteht, dass etwas nicht stimmt und man krank ist. Ja und ich sehe Depressionen als Krankheit an. Leute die wirklich dran leiden sind krank! Punkt! 
Meiner Meinung nach ist es nicht normal, ständig physisch krank zu sein und/oder keine Freude mehr zu empfinden. 
Aber genauso fängt es an. Es ist ein schleichender Prozess. 



Ignoriert man bestimmte Anzeichen? Ich habe es getan und...

19. November 2014

Updates zum Amitriptylin

Nun ist es knapp 10 Monate her... vor 10 Monaten kam ich in die Reha-Klinik und hatte keine Ahnung davon, was mich dort erwarten würde. Rückblickend war das wirklich eine wertvolle Erfahrung und ich konnte viel für mich mitnehmen. 

Vor knapp 9 1/2 Monaten wurde mir auch dort "Amitriptylin" verschrieben, welches ich seitdem auch täglich nehme. 
Wer meinen Blog verfolgt, weiß auch, dass ich mit einer Dosis von 25mg die Therapie begonnen habe, während der Reha auf 50mg aufstockte und im Anschluss an die Reha die Dosis (mit ärztlicher Absprache) auf 75mg erhöhte. Nachdem ich nach einigen Wochen feststellte, dass keinerlei Wirkungsveränderung auftrat, ich jedoch an Gewicht zunahm, entschied ich mich, die Dosis zu verringern.
Somit blieb ich nun eine ganze Weile bei 50mg...



Nach nun 9 1/2 Monaten...

16. November 2014

Spontanität muss geplant werden...

Bevor ich erkrankte, gehörte ich zu den Menschen, die Schwierigkeiten mit Spontanität hatten.
Unangekündigter Besuch, spontane Verabredungen oder unerwartete Vorkommnisse, die meine eigentliche Tagesplanung durcheinander warfen, haben mich schon etwas gestresst.
Ich selbst weiß nicht einmal, wieso das so ist?! Ich vermute, dass das einfach eine 
Typ-Sache ist. 
Und ich gehöre eben zu den "Planern".

Noch heute ist es so, dass meine Woche eine gewisse Struktur hat. Es gibt bestimmte Tage, die für bestimmte Dinge "reserviert" sind. Zum Beispiel Einkaufen. Ich habe einen festen Tag, an dem ich plane, in den Supermarkt zu fahren, um meinen wöchentlichen Einkauf zu verrichten.
Auch fürs Wäsche waschen habe ich einen bestimmten Tag in der Woche festgehalten. 
Und natürlich darf es auch einmal vorkommen, dass ich von diesen Tagen abweiche, aber im Prinzip hab ich einen Plan, den ich "normalerweise" auch so abarbeite.



Zur Anfangszeit meiner Erkrankung war...

13. November 2014

Der Brief

Und plötzlich warst du da, 
unverhofft und unerwartet.
Du kamst in mein Leben und nahmst mir alles, was für mich so selbstverständlich war.
Und obwohl ich schon viel von dir gehört und gelesen hatte, hätte ich niemals zuvor gedacht, dich mal persönlich kennenzulernen. 
Doch an einem Sonntag warst du da, kamst in mein Leben und wolltest nicht mehr so schnell gehen.
Lange habe ich mich gefragt, womit ich dich verdient habe?!
Lange habe ich nach Gründen gesucht und nichts mehr, als weitere Fragen gefunden.



Du warst nun da und das musste ich akzeptieren.
Ich habe dir lange Zeit viel Aufmerksamkeit geschenkt, zu viel.
Habe dich nie aus den Augen gelassen und immer wieder feststellen müssen, dass du noch da bist, obwohl ich so sehr hoffte, du würdest irgendwann gehen.
Du hingegen hast mich auf Trab gehalten und dich darum...

12. November 2014

Die Tagesform macht's!

Das Heimtückische bei der Angst ist die Tatsache, dass sie nicht stagnierend gleich verläuft. Das wäre schließlich für den Betroffenen und sein Umfeld zu einfach?!
Man könnte einen konkreten Plan gegen die Angst entwickeln und täglich mit einer festen Strategie dagegen angehen. Man würde sofort Fortschritte wahrnehmen können und an ihnen wachsen.
Aber so läuft das leider nicht…
So wie die Laune eines Menschen, so ist auch die Angst tagesformabhängig.
 

Es gibt Tage an denen fühlt man sich ausgeruht, fit, motiviert, gut gelaunt und die Angst zeigt sich nur kaum bis gar nicht.
Dann gibt es wieder diese Tage, an denen man sich einfach schlapp und demotiviert fühlt. Wie sagt man so schön? Man...

10. November 2014

Erinnerungen

Es ist schon seltsam, wie allein ein Gegenstand oder eine Situation, die für andere absolut unbedeutsam ist, Erinnerungen in einer Person wachrufen.
Mir geht es häufig so, dass ich etwas sehe, rieche oder fühle, was mich an etwas aus der Vergangenheit erinnert und Emotionen in mir wachruft. 
Und das Schöne ist, dass es auch durchaus Erinnerungen sind, die ich mit anderen Menschen teile und die ähnliche Erinnerungen mit diesen Gegenständen oder Situationen verbinden.

Ein klassisches Beispiel:
Wenn jemand Milch in einem Topf aufkocht und sich auch langsam diese (eklige!) Haut auf der Milch bildet, denke ich bei dem Anblick und auch bei dem Geruch direkt an meine Urgroßmutter, die mir als Kind oft Milch gekocht hat (obwohl ich es schon damals nicht ausstehen konnte).
Lustig daran ist, dass meine Mutter von ihr (ist schließlich ihre Oma) auch schon als Kind oft darunter "gelitten" hat und auch heute noch mit aufgekochter Milch an ihre Oma denken muss.

Vor ein paar Wochen war ich im Wald spazieren und blieb kurz stehen, um eine Nachricht auf meinem Handy zu lesen. Als ich dort stand, blickte ich kurz auf den Boden und sah Folgendes:



Wahrscheinlich ist dies für alle anderen Menschen nichts,...

3. November 2014

Ein Pfirsich geht auf Reisen!

Und plötzlich tritt ein Mensch in dein Leben, der dir Kraft und Mut schenkt für das, was du so lange hast nicht glauben wollen. Ein Mensch, der den nötigen Anreiz gibt, über deinen Schatten zu springen und dich motiviert, etwas zutun, obwohl du so sehr daran zweifelst.
Und das alles, um dich am Ende davon zu überzeugen, dass es doch irgendwie funktioniert?!

Ich habe letztes Wochenende etwas getan, was ich 1. schon lange nicht mehr getan habe, 2. lange Zeit nicht tun konnte und 3. glaubte, nicht tun zu können.
Es geht um etwas, was für die meisten Menschen selbstverständlich oder wenig besonders ist.

Ich habe mich in mein Auto gesetzt und bin eine (für mich) lange Strecke gefahren. Eine Strecke, die ich zuvor nicht kannte und zu einem Ziel, was mir ebenfalls zuvor unbekannt war. 




Die meisten Leser werden sich jetzt denken "Wow... 54,5 km... was ist daran so besonders?".
Aber die Leser, die meine Geschichte schon etwas länger verfolgen und mich vielleicht sogar persönlich kennen, werden wissen, ...