29. Dezember 2014

Au revoir... 2014

Es ist mal wieder Zeit, sich von einem weiteren Jahr zu verabschieden!

Das Jahr 2014 war für mich durchaus ereignisreich und voller, neuer Herausforderungen.
2014 begann für mich mit dem Aufenthalt in einer Reha-Klinik. Dort lernte ich Menschen kennen, die ähnliche Erfahrungen machen mussten. Ebenfalls wurden mir dort auch neue Strategien vermittelt und ich musste durch verschiedene Übungen feststellen, dass ich mich in den letzten Jahren kleiner machte, als notwendig. 
Die daraufhin weiterführende Arbeitslosigkeit strapazierte meine Nerven und brachte mich durchaus ein paar Mal an den Rand der Verzweiflung.
Als ich dann plötzlich ein Jobangebot bekam, welches ich schon 2013 im Blick hatte, kam auch wieder meine Motivation zurück. Weiterhin versuchte ich all das, was ich in der Klinik lernte, in meinem Alltag zu manifestieren.

Mit der neuen Stelle kamen...

28. Dezember 2014

Unbekümmert und befreit!

Obwohl man, aufgrund meines Blogs, meinen könnte, dass mein Leben sich fast nur um meine Erkrankung dreht, ist dem (zum Glück) jedoch nicht so.
In manchen Momenten bin ich unbekümmert und erfreue mich an den kleinen Dingen des Lebens. Vor allem bin ich dankbar für die Momente, in denen ich nicht mal einen kleinen Gedanken an meine Einschränkung verschwende.
Situationen, in denen ich die Momente einfach so wahrnehme und genieße, wie sie sind.

Ohne Zweifel, ohne Angst, ohne einschränkende Gedanken.

Und manchmal fällt mir das auch erst rückblickend auf, dass ich so einen Moment erleben durfte.
Dann schießen mir Gedanken in den Kopf, wie "Wow... ich hab ja nicht mal dran gedacht...".
Meist sind das Momente, in denen ich einfach gar nicht denke. Zumindest nicht bewusst.


(Bilder, die ich früher im Kindergarten gemalt habe)

Gerade für Menschen wie mich, die viel im Kopf mit sich selbst ausmachen, sind solche Situationen Erholung pur. Wellness fürs Hirn ;-)
Es atmet sich leichter, der Kopf wirkt...

20. Dezember 2014

Frohe Weihnachten!!!

Hallo Ihr Lieben!

Heute richte ich mal meine Worte direkt an Euch.

Ich wünsche euch, euren Familien und den Menschen, die euch am Herzen liegen, ein schönes
Weihnachtsfest.

Genießt die Zeit, die ihr mit euren Lieben teilen dürft und auch, wenn ihr vielleicht die Feiertage alleine verbringt, wünsche ich euch ein paar erholsame, schöne Tage.


18. Dezember 2014

Sieben (verdammte) Jahre

Wenn ich so auf die letzten 7 Jahre meiner Erkrankung zurückblicke, frage ich mich manchmal, wieso nun schon so viel Zeit vergangen ist und es mir noch so sehr zu schaffen macht?!
Ich frage mich, was ich all die Jahre gemacht habe, was begründen könnte, warum ich noch nicht viel weiter in meiner "Entwicklung" bin?!
Und dann fange ich an, ernsthaft darüber nachzudenken...

Wenn ich diese Jahre aufdrösel, dann macht es eigentlich Sinn, dass es jetzt ist, wie es ist.
Da ich ja eine psycho-somatische Erkrankung habe und zuvor keinerlei psychische Erkrankungen erleiden musste, war mir zu Beginn dieses Theaters überhaupt nicht klar, woran ich eigentlich leide.
Rückblickend betrachtet würde ich schätzen, dass die ersten 2 Jahre dazu dienten, herauszufinden, woran ich leide. 




In einem vorherigen Blogpost (siehe hier) habe ich bereits beschrieben, welche Prozeduren ich schon hinter mich bringen musste, um an dem heutigen Punkt meiner "Erkenntnis" zu sein. 
Es kostete viel Zeit und viel Geduld, von...


17. Dezember 2014

Update (für das Jahr 2015)

Nur noch 2 Wochen und das Jahr 2014 ist auch schon wieder vorbei.
Und wie jedes Jahr denkt man sich "Wahnsinn, wie die Zeit vergeht?!"

Auch im nächsten Jahr geht es hier auf Love.Heart.Peaches weiter 
(**Wenn du den Blog abonnierst oder bei Facebook bei L.H.P. auf "Gefällt mir" klickst, verpasst du nie einen Eintrag**)

Ich lasse euch teilhaben an dem, was ich denke, fühle und erlebe. Ihr bleibt weiterhin Teil meiner Entwicklung und ein Bestandteil meiner "Therapie" ;-)

Allerdings wird es eine kleine Änderung hier auf meinem Blog geben.

Normalerweise war es (seit Beginn) so, dass ich wöchentlich montags und donnerstags Beiträge veröffentlichte.

Dies wird sich ab 01.01.2015 ändern, da es mir aus zeitlichen Gründen nicht möglich ist, weiterhin diesen Schreibfluss beizubehalten.

Abgesehen davon möchte ich ja weiterhin gewährleisten können, dass meine Themen interessant und individuell bleiben.

Daher ist diese Änderung wichtig und erforderlich. Ich hoffe daher auf euer Verständnis.

Sonst bleibt alles, wie es ist.

Weiterhin suche ich noch Gastblogger, die sich bereiterklären, von Ihrem Erlebnis im Zusammenhang mit einer psychischen Erkrankung, zu berichten.
Hast also auch du Lust auf einen Blogpost bei mir, dann melde dich doch :-)
(weitere Infos hier)

Bleibt tapfer!

L.H.P. 

10. Dezember 2014

Harninkontinenz - Ein Thema zum "In die Hose machen"

Heute geht es um ein sehr prekäres Thema, was (neben psychischen Erkrankungen) in unserer heutigen Gesellschaft kaum bis gar nicht öffentlich thematisiert wird:

Harninkontinenz!


Wieso ich darüber schreibe? Nun ja... mich selbst betrifft es nicht, aber eigentlich ist es ja das, was meine Angst grundsätzlich ausmacht.
Diese besteht im Grunde darin, mir "in die Hosen zu machen".



Aber wie stehe ich zu diesem Thema:
Nun ja... jedes Kind lernt einmal aufs "Töpfchen" zu gehen, um nach und nach dieses lästige Übel mit den Windeln loszuwerden. In diesem Zusammenhang gibt es unendlich viele Methoden, die Eltern anwenden, um das Kind "stubenrein" zu bekommen.
Dies könnte vielleicht eine Erklärung dafür sein, warum ich gerade vor so etwas Angst habe?!
Nein... ist es aber nicht. Mir wurde...

7. Dezember 2014

Verpatzte Chancen

Oft gibt es Situationen, in denen ich mich fühle, als seien mir die Hände gebunden. 
Situationen, in denen ich mir wünschte, ich würde einfach mal über meinen Schatten springen und das tun, was ich so gerne tun würde?!
Aber was hält mich davon ab? 
Eigentlich nichts... außer die Angst.

Und gerade das ist es, was es für mich so schlimm macht.
Ich stehe da und bin hin und her gerissen.
Von dem, was ich so gerne tun würde und von dem, was mir so sehr Angst bereitet. 



In diesem Gedanken-Chaos, in dem eine kurze Pro- und Kontraliste erstellt wird, versuche ich für mich eine Art "Auffangnetz" zu finden. Eine Art Sicherheitsfallschirm, sollte ich es doch wagen und sollte es dann schief gehen. 

Aber wie könnte das aussehen?
Mit dieser Art Sicherheit meine ich...