30. Dezember 2015

Au revoir... 2015

Wieder ist ein Jahr rum... 

... ein Jahr mit vielen Höhen und Tiefen.
Dieses Jahr hat mir (rückblickend betrachtet) viel abverlangt, aber auch das habe ich irgendwie überstanden. 
Ich gehöre zwar nicht zu den Menschen, die sich großartige Vorsätze für das kommende Jahr machen, aber dennoch halte ich den Jahreswechsel für einen guten Grund in mancher Hinsicht "neu" anzufangen.
Ein guter Grund, sich einfach mal zu sagen "Ok... jetzt noch einmal von vorne.."

Im letzten Jahr habe ich wirklich wenige Panikattacken erlebt (hier und hier ), ich habe alternative Heilmethoden ausprobiert (hier), habe eine Trennung durchlebt (hier), habe beinahe meinen Blog aufgegeben (hier), habe berufliche Veränderung mitgemacht, habe das Fahrrad wieder für mich entdeckt (hier und hier) und oftmals meine Ängste überwunden, um mir zu beweisen, dass ich doch mehr kann, als gedacht (hier). 
Ich habe Erfolgserlebnisse gehabt, habe zum Ende des Jahres unterstützend die Verhaltenstherapie erneut begonnen (hier) und habe das erste Mal seit Langem wieder an Urlaub gedacht (hier).

Ich bin gespannt, was das nächste Jahr für mich bereit hält.
Ich hoffe auf einige Veränderung, auf viele schöne Erlebnisse, auf Erfahrungen von denen ich in Zukunft lerne.

Ich hoffe, dass ihr in der Summe ein fantastisches Jahr 2015 hattet und im kommenden Jahr noch viele positive Überraschungen auf euch warten.


Ich wünsche euch für das kommende Jahr viele Ziele, die ihr zu erreichen versucht.
Ich wünsche euch viel Kraft für Situationen, die vielleicht nicht einfach werden, aber als Lebenserfahrung wichtig sind.
Ich wünsche euch Menschen an eurer Seite, die sich mit euch freuen, wenn es euch gut geht, aber auch nicht von eurer Seite weichen, wenn es euch schlecht geht.

Ich hoffe, ihr werdet mich im nächsten Jahr weiterhin begleiten und mich an euren Erfahrungen teilhaben lassen :-)

Vielleicht habt ihr ja ein paar gute Vorsätze fürs nächste Jahr?! Oder hattet ihr vielleicht Vorsätze für dieses Jahr, die ihr umsetzen konntet?


Bis im nächsten Jahr

L.H.P.



23. Dezember 2015

Frohes Fest!!!

Hallo ihr Lieben,

es ist mal wieder so weit, auch wenn bei mir dieses Jahr nicht so recht die weihnachtliche Stimmung aufkommen will (und das soll schon etwas heißen).

An dieser Stelle möchte ich meinen Dauer-, Spontan- und Zufallslesern sowie den dazu gehörigen Familien ein schönes Weihnachtsfest wünschen. Egal, ob ihr an den Feiertagen arbeiten müsst, frei habt, bei der Familie oder alleine seid... habt ein paar angenehme Tage.

Und für all die, denen Weihnachten egal ist oder sie nicht viel mit dem Fest anfangen können... denkt dran... ein paar Tage noch und dann ist das alles wieder vorbei ;-) 

Bis dahin habt eine angenehme und vielleicht sogar erholsame Zeit. 


16. Dezember 2015

Weihnachtsfeier 2015

Da es letzte Woche keinen Blogpost gab (und dafür bitte ich um Entschuldigung), gibt es diese Woche einen etwas ausführlicheren Beitrag.

Diese Woche möchte ich euch etwas über das Ausmaß meiner Angst erzählen, welches sich sehr gut anhand eines aktuellen Beispiels zeigt.
Aber dafür muss ich von Vorne beginnen...

... ich arbeite in einem kleinen Unternehmen mit genau 4 festangestellten Mitarbeitern (inkl. mir).
Dadurch, dass wir eben so ein kleines, aber dennoch erfolgreiches Unternehmen sind, gönnt uns mein Chef zu Weihnachten eine "große" Weihnachtsfeier. In der Vergangenheit (bevor ich dort gearbeitet habe) war es so, dass die Belegschaft zu Musicals in ganz Deutschland gereist ist. Mal ging es nach Stuttgart, mal nach München, mal nach Hamburg usw.
Der Aufenthalt war dann für 2 Tage oder gar ein ganzes Wochenende geplant. Seitdem ich aber nun dort arbeite, wird aufgrund meiner Erkrankung Rücksicht auf mich genommen und somit fallen weite Anreisen weg. Ich finde das ja sehr nett, habe aber dennoch deswegen manchmal ein schlechtes Gewissen. 
Wie dem auch sei... es ist wie es ist.
Im letzten Jahr waren wir in der Stadt, in dem das Unternehmen ansässig ist, essen. Im Januar haben wir dann noch eine Veranstaltung besucht (siehe hier).
Zwar hatte ich dort auch schon meine Bedenken, aber das habe ich irgendwie hingekriegt. Und vor allem war mir bewusst, es sind nur ein paar Stunden und dann bin ich wieder daheim.



In diesem Jahr kam es allerdings anders. Mein Chef hatte mir zu liebe Musicalkarten in einer Stadt gebucht, die für mich 1,5 Stunden Fahrt über die Landstraße beinhaltete. Nun gut... keine unbekannte Strecke und durchaus machbar. Sein Hintergedanke bei der Buchung war, dass...

2. Dezember 2015

Einstellungssache

Manchmal im Leben müssen wir Situationen aufsuchen, die uns unangenehm sind, uns Angst machen oder wir Ihnen einfach unsicher gegenübertreten, weil wir nicht wissen, was uns erwartet.
So geht es jedem... 
Diese Situationen können so unterschiedlich sein: Ein Vorstellungsgespräch, eine lange Reise zu einem unbekannten Ziel, ein Konfliktgespräch, ein Arzttermin, bei dem man eine lebensverändernde Diagnose erwartet....
Es gibt so viele Situationen, die Unbehagen auslösen können.



Und gerade als Angstpatient hat man in seinem Leben sooo viele Situationen, die...

25. November 2015

Aufmerksamkeitsübung

Bei meiner letzten Therapiesitzung wurde mir eine neue Aufmerksamkeitsübung von meiner Therapeutin vorgestellt. Der Sinn dieser Übung besteht wohl darin, die Angst erst gar nicht aufkommen zulassen bzw. wenn man schon das ansteigende Angstgefühl verspürt, dieses erst gar nicht zu einer Panikattacke werden zu lassen. Ok, ich muss dazu sagen, dass ich schon laaaange keine Panikattacke mehr hatte, jedoch werden im Dezember einige Situationen auf mich zukommen, die das Auftreten einer Attacke begünstigen könnten. 

Weiter im Kontext... bei dieser Aufmerksamkeitsübung besteht das vorrangige Ziel darin, sich abzulenken. Die Aufmerksamkeit auf etwas zu lenken, was fernab von dem ist, was mich eigentlich gerade beschäftigt. 




Die Übung ist ganz einfach durchzuführen und in jeglicher Lebenslage anwendbar.
Egal, ob in der Natur, im Supermarkt, bei einem Familienfest oder bei einem gemütlichen Fernsehabend. Diese Übung ist...

18. November 2015

[A-Z] M und N

M... wie Misserfolg, Melancholie, Mitleid und Motivation

In den Jahren meiner Einschränkung habe ich schon viele Therapien und Untersuchungen über mich ergehen lassen. Ich habe Medikamente verschrieben bekommen, mir selbst welche in der Apotheke besorgt, habe Übungen gemacht, war in Reha, habe Bücher gelesen. Und mit all dem hatte ich jedes Mal das Gefühl ein Stück weiter vorwärts zu kommen. Allerdings ist es auch so, dass ich oft wieder viele Schritte zurückgehen musste. Ich habe viel gelernt... über mich, über meinen Körper, über die Psyche... habe zu einigen Menschen Kontakt gefunden, die unter ähnlichen oder gar gleichen Symptomen leiden. All das hat mir zwar geholfen, aber nicht zu einer Heilung geführt. 
Nach vielen Rückschritten, einigen Misserfolgen und immer wiederkehrenden Phasen, in denen ich die Motivation zum Weiterkämpfen verloren hatte, gab es allerdings summiert mehr Erfolgserlebnisse, die mich bisher so weit gebracht haben, dass ich an dem heutigen Punkt bin. Noch vor einigen Jahren hätte ich nicht gedacht, dass mein Leben nochmals so sein könnte, wie es jetzt ist. Das ich das Gefühl habe, zu leben und nicht zu vegetieren. Klar... es ist noch sehr viel Arbeit vor mir, es gibt noch viele Situationen, die ich ohne Nachdruck nicht aufsuchen würde, aber eins habe ich gelernt: Misserfolge sollten kein Grund sein, alles über Bord zu werfen. Misserfolge sind dafür da, sich wieder aufzuraffen und weiter an sich zu arbeiten, um sich selbst zu beweisen, dass ein Rückschritt keine Kapitulation verursachen muss. Denn das hat man am Ende ja selbst in der Hand. 



Melancholie war irgendwie schon immer etwas, was mich durchs Leben begleitete. Und so negativ, wie man diesen Begriff auslegen könnte, sehe ich diese Eigenschaft nicht. Es gibt eben Momente, in denen bin ich ganz bei mir und denke nach. Situationen, in denen ich zum Beispiel...

11. November 2015

Das Risiko des Lebens!

Im Leben kommt es darauf an, was man daraus macht.

Ich persönlich gehöre schon seit meiner Kindheit zu der Sorte Mensch, die immer auf Nummer sicher geht.
Natürlich würde ich meine Kindheit als unbeschwert beschreiben und es ist auch nicht so, dass ich in Watte gepackt über den Spielplatz rannte. Aber ich habe instinktiv gemerkt, wenn etwas gefährlich war oder gefährlich werden könnte. Ich bin selten wirklich mal ein Risiko eingegangen, sondern habe lieber einen großen Bogen um alles gefährliche gemacht.

Und genau so hat sich mein Leben fortgesetzt. Ich hatte bis heute noch keinen einzigen Knochenbruch (und ich hoffe, das bleibt auch noch so) und wurde noch nie operiert. 
Ich habe aber auch aufgrund dieser nicht vorhandenen Risikobereitschaft vor vielen Dingen Respekt und Ängste entwickelt.
Teilweise begründet und teilweise unnötig.



Vielleicht ist das auch einer der Gründe, warum ich heute diesen psychischen Ballast mit mir rumschleppe. Klar, es wird Stück für Stück besser... aber...

4. November 2015

[A-Z] K und L

K... wie Katzen, Knirschen, Kunst und Krankenpflege

Seit dem ich denken kann, gab es immer eine kleine Fellnase in meinem Leben. Aufgewachsen bin ich damals mit dem Kater meiner Mutter. Sein Name war "Tiger" und uns trennte ein Lebensjahr. Er war ein Jahr jünger als ich und die Beziehung zu ihm war eine richtige Hassliebe. Als Kind zog ich ihn am Schwanz durch die Wohnung, woraufhin er mir in die Schuhe pinkelte... hachja, noch heute denke ich an den Dicken. Nachdem Tiger eingeschläfert werden musste, als ich gerade 13 Jahre alt war, holten sich meine Eltern 2 Rassekatzen. Tiger war ein regulärer europäischer Hauskater, aber meine Mutter hatte immer den Wunsch sich eine Norwegische Waldkatze zu holen. Das tat sie dann auch. Und schon gab es wieder Katzen in meinem Leben. Durch die Katzen war es mir nie erlaubt ein eigenes Haustier zu besitzen. Mädchen in meinem Alter hatten oft Kaninchen, Mäuse, Hamster oder ähnliches... dies blieb mir aufgrund der Katzen verwehrt. Als ich dann mit 21 aus meinem Elternhaus auszog, war für mich klar: ein eigenes Haustier muss her. Und da kam "Muffin" in meinem Leben. Muffin ist mein Kater und seit dem mein Ein-und-Alles. Zu ihm habe ich eine ganz besondere Bindung, weil er eben "mir gehört" und wir einfach ein eingespieltes Team sind. Als Muffin dann ein Jahr wurde und seinen Spieltrieb anscheinend nicht genügend ausleben konnte, entschied ich mich dazu, eine weitere Katze in mein Leben zu holen. Zu meinem Geburtstag bekam ich "Mira". Mira hatte in ihren ersten 2 Lebensjahren einiges an Erkrankungen durchmachen müssen... 5 gezogene Zähne, Chlamydien, unbestätigter Verdacht auf Katzen-AIDS... die kleine Maus hat offensichtlich einen Gendefekt, aber seitdem alles behandelt ist, ist sie absolut unauffällig. Optisch einfach nur ziemlich klein geraten für ihr Alter ;)
Ja... und seit dem beide Miezen in meinem Leben sind, weiß ich, dass es immer jemanden gibt, der zuhause auf mich wartet...


Nicht schwer zu erkennen.... Muffin links, Mira rechts
Wer in der Überschrift "Knirschen" gelesen hat, wird vielleicht nicht auf Anhieb wissen, was damit gemeint sein könnte. Dann kläre ich mal auf... 

28. Oktober 2015

Ich radel mich in die Freiheit...


Wie ihr bereits in meinem Blogpost "Wiederentdeckte Liebe" (hier)  lesen konntet, habe ich mir vor Kurzem ein Fahrrad gekauft. Nach 19 Jahren das erste Mal wieder Fahrrad fahren… ein wirklich seltsames Gefühl war das. 

Vertraut und doch irgendwie wieder fremd. Nun hatte ich bereits mehrere Male die Möglichkeit meine "Fahrradfahrkünste" wieder aufzufrischen… bei jedem Mal wurde die Runde größer.

Mit jeder weiteren Fahrt wurde ich sicherer. Ich fuhr an Plätze, die mir gerade in meiner Jugend sehr vertraut waren. Durch Straßen, durch die ich seit langer, langer Zeit nicht mehr gegangen oder gefahren bin. Ich frischte Erinnerungen auf, an die ich seit Jahren keinen Gedanken mehr verschwendete.



Der Kauf des Rades hat sich selbst jetzt schon nach der kurzen Zeit für mich ausgezahlt. Ich fühle mich...

21. Oktober 2015

"Du hast doch ´ne Macke..."

Jeder Mensch ist auf seine Art und Weise einzigartig. Jeder von uns hat etwas an sich, was andere besonders zu schätzen wissen oder vielleicht auch als ziemlich nervtötend empfinden.
Aber genau das ist es doch, was uns so einzigartig macht!?
Wir sind, wie wir sind und genau so ist es richtig.
Wir alle haben unsere Macken, unsere Angewohnheiten, unsere Charakterzüge die sehr markant sind.
Und manchmal sind auch gerade die Dinge, die uns selbst an uns sehr stören, welche andere als witzig, niedlich oder charmant empfinden?!


Ich selbst finde "Macken" als etwas, was der Person eine besondere Würze verleiht. 
Man kann...

14. Oktober 2015

Wiederentdeckte Liebe

Im Zuge meiner Therapie sollte ich mir eine Aktivität suchen, die mich reizt und ich auch alleine ausführen kann. Da man im Laufe der Jahre sich mit Vielem abfindet und somit auch einiges an Reiz verliert, habe ich wirklich eine Weile darüber nachdenken müssen und mir fiel lange nichts ein.
Klar... es gibt genügend Dinge, die ich gerne mal wieder machen würde, aber alleine? 
Und ja, alleine kann man viele Sachen machen, aber es sollte ja schon etwas sein, was mich aus der Wohnung lockt. Es sollte etwas sein, wo ich aufgrund meiner gesundheitlichen Einschränkung Bedenken hätte... also keine einfache Aufgabe.

Dann fiel es mir aber plötzlich ein... ich liebte es als Kind Fahrrad zu fahren. Meinen Eltern gehörte damals eine Parzelle auf einem Campingplatz in den Niederlanden. Für uns Kinder war es das reinste Paradies. Wir konnten den ganzen Tag auf dem Fahrrad die Gegend erkunden, waren unabhängig von der Eltern, hatten unseren kleinen Freundeskreis, die Großeltern waren auch dort und wir hatten freien Eintritt im Hallenbad, Freibad und im Trampolinpark. Hach... es war toll.



Als ich dann 9 Jahre alt war,...

7. Oktober 2015

Hypnotherapie Sitzung 2 (Teil 2/2)

Nachdem ich also von der Toilette kam, ging es mit dem zweiten Teil der Hypnose weiter.

Die Therapeutin führte mich gedanklich wieder zurück in das Umfeld, in dem ich zuvor Entspannung finden konnte (siehe den ersten Teil hier).
Ich war in einer waldähnlichen Umgebung. Ich stand auf einem Weg, um mich herum viele Bäume. Die Therapeutin führte mich ein wenig den Weg entlang bis ich an eine Gabelung kam. Dort sollte ich den schmaleren Pfad nehmen und schauen, wohin er mich führt.
Ich ging also dort entlang... 




30. September 2015

Hypnotherapie Sitzung 2 (Teil 1/2)

Letzte Woche war ich bei meiner zweiten Hypnose-Sitzung und wie auch schon beim ersten Mal bin ich für mich selbst zu ganz neuen Erkenntnissen gekommen.
Es ist erstaunlich, was man in 90 Minuten alles über sich lernen kann. 



Aber komme ich erst einmal zu Anfang...
... ich ging also zu dem vereinbarten Termin und wurde, wie auch schon beim letzten Mal, herzlich empfangen. Nachdem ich meine Jacke abgenommen bekam, setzte ich mich in den "Behandlungsraum". Und obwohl ich die Räumlichkeiten schon kannte, war ich wieder von der Art der Einrichtung fasziniert.
Die Therapeutin hat ein besonderes Händchen, wenn es um das Zusammenstellen von Vintage-Möbeln geht. Klassisch und zeitlos, dabei aber sehr schick.

Die Sitzung begann mit ...

23. September 2015

Die Suche nach Glück

Wir alle haben etwas nach dem wir im Leben streben... Liebe, Anerkennung, finanzielle Unabhängigkeit, Spaß, Freiheit... und am Ende haben wir doch alle etwas gemeinsam... wir suchen nach unserer persönlichen Definition von Glück.

Manche suchen vergeblich, andere haben bereits dieses Gefühl schon mal erlebt und vielleicht verloren und wiederum andere haben vielleicht ihr Glück schon gefunden, empfinden dies aber nicht als ausreichend. Immer wieder ist der Mensch auf der Suche, weil er verlernt das Glück was er besitzt, schätzen zu wissen.
Manchmal ist das Glück auch bereits da oder in greifbarer Nähe, nur sehen wir es entweder viel zu spät oder einfach überhaupt nicht.



Selbst, wenn man die kleinen, glücklichen Momente wahrnimmt, dann fragt man sich ernsthaft, ob das...


16. September 2015

Nach 1 1/2 Jahren geht es weiter...

Letzte Woche hatte ich die erste Therapiesitzung nach nun 1 1/2 Jahren und was soll ich sagen... es war, als wäre ich nie weg gewesen. 
Ich fuhr nach der Arbeit dorthin und wurde von der Therapeutin an der Tür warmherzig empfangen. Ich musste noch ein paar Minuten im Wartezimmer Platz nehmen und obwohl ich schon oft dort saß, fühlte es sich diesmal anders an. Ich habe mich verändert in dem letzten Jahr. Nicht drastisch, aber ich saß mit einer Gelassenheit in diesem Wartezimmer, die ich von mir in dieser Situation sonst nicht kannte. 
Nicht, dass man mich falsch versteht... ich war nie wirklich angespannt, nervös oder aufgeregt vor den Sitzungen. Aber meist saß ich dort und war irgendwie bedrückt
Diesmal war es aber so, dass ich froh war, dort zu sein. Ich fühlte mich leicht, selbstsicher und war gespannt darauf, was mich erwarten würde... schließlich gab es einiges zu erzählen.
Als ich rein gebeten wurde, nahm ich Platz und wir begannen mit dem regulären Abrechnungskram... Krankenkassenkarte einlesen, Adresse aktualisieren, Telefonnummern abgleichen etc. 
Das, was man eben tut, wenn man sich über einen längeren Zeitraum nicht gesehen hat.



Anschließend begann die eigentliche Sitzung. Die Therapeutin...

6. September 2015

Therapie / Hypnose / Angstbewältigung

Wie ich bereits in meinem Blogpost "Austherapiert" informiert habe, wurde meine offizielle Therapie 2013 beendet. Danach hatte ich noch Anspruch auf Quartalssitzungen (wie der Name schon sagt... einmal im Quartal), welche ich aber nur 2-3 Mal in Anspruch genommen habe.
Ich würde mal schätzen, dass ich nun seit 1 1/2 Jahren nicht mehr bei meiner Therapeutin war.
Im Dezember diesen Jahres sind die 2 Jahre rum, die man benötigt, um wieder erneuten Anspruch auf eine reguläre Therapie zu haben. 
In diesem Zusammenhang habe ich vor ein paar Wochen meine Krankenkasse und meine  "ehemalige" Therapeutin kontaktiert. 
Ich möchte gerne ab Dezember die Therapie erneut aufnehmen, weil schaden kann es mir ja nicht. Im Gegenteil. Zusätzlich zur Hypnose (ein Termin zur nächsten Sitzung wurde bereits vereinbart / also seid gespannt) kann das durchaus eine gute Möglichkeit sein, etwas an meiner Einschränkung zu ändern. 
Nun ja... also die Therapie möchte ich wieder aufnehmen und natürlich dann auch bei meiner alten Therapeutin, da sie nun mal mich und auch meinen Werdegang kennt.




Diese Woche habe ich einen Termin bei ihr... eine Quartalssitzung, da ich ja NOCH austherapiert bin.
Ich bin gespannt, was sie zu meiner Entwicklung der letzten 1 1/2 Jahre sagen wird.
Und...

2. September 2015

Teil des Lebens

In letzter Zeit habe ich darüber nachgedacht, was mich in meinem Leben prägt und natürlich gibt es viele Einflüsse, die mich zu dem machen, wer ich bin.

Aber viel interessanter finde ich den Aspekt, dass jeder Mensch, der in mein Leben tritt, ein Teil meines Lebens wird. Irgendwie verrückt, wenn man darüber nachdenkt.
Angefangen bei Familie, Freunde, Bekannte... aber auch die Nachbarn, die Kassierin im Supermarkt, der Mann, der auf der Straße nach dem Weg fragt... jeder Mensch, der bewusst wahrgenommen wird, ist ein Teil des Lebens.

Nicht jeder ist prägend, nicht jeder hinterlässt Spuren... aber jeder war auf seine Weise da.
Woran ich das merke? Erinnerungen!




Ein "diese Stimme kenne ich irgendwoher..." oder ein "das hat der Bruder meiner besten Freundin auch immer gesagt..." oder das "du kommst mir bekannt vor...".
Wenn Menschen...

25. August 2015

25.08.2015 \o/

Heute ist der Tag gekommen... heute feiert dieser Blog Geburtstag.
Knackige 2 Jahre ist er nun alt und das muss natürlich festgehalten werden.

2 Jahre, in denen ich mit euch Hoffnung, Leid, Freude, Verzweiflung und Wut geteilt habe.
2 Jahre, in denen ihr von meinen Plänen erfahren habt, meine Erlebnisse ein Stück weit miterleben konntet und meine Entwicklung verfolgt habt.

Ihr habt von den Anfängen meiner Erkrankung lesen können, wart quasi bei meiner 6-wöchigen Reha dabei, habt mich durch meine berufliche Veränderung begleitet, habt von Hoffnung und Herzschmerz gelesen, meine Sorgen geteilt oder entkräftet. 
Dafür möchte ich mich bei euch bedanken.

In den letzten 2 Jahren ist viel passiert... 

19. August 2015

Hinterfragen? Leben!

Gerade im Bezug auf meine Erkrankung versuche ich so viel wie möglich zu verstehen
Ich hinterfrage viel, reflektiere, versuche Lösungswege und Strategien zu entwickeln. Und wie man sieht, hat mich das bisher noch nicht an mein Ziel gebracht,... aber irgendwie kann ich nicht anders!?
Das ist vergleichbar mit einem Allergiker, der natürlich wissen möchte, wogegen er alles allergisch reagieren könnte und wie sich die Allergie am Ende äußert.

Aber so bin ich nicht nur im Bezug auf meine Erkrankung. Ich hinterfrage so viel... Situationen, Aussagen, zwischenmenschliche Beziehungen... und wie zu erwarten, finde ich nicht auf alles eine Antwort. Wahrscheinlich macht das auch den Reiz des Lebens aus?


Dennoch macht mich die Ungewissheit in vielen Bereichen ein wenig wahnsinnig. Ich möchte nun mal wissen, was so mancher Blick bedeutet; was man mir mit einer bestimmten Aussage unterschwellig mitteilen will; wieso manche Dinge passieren und manche, zu erwartenden Situationen eben nicht eintreten... 
Ich möchte verstehen was um mich herum passiert!?

Ich glaube,...

12. August 2015

Niederlagen

Oft im Leben müssen wir Niederlagen einstecken. 
Wir haben gekämpft, um das, was uns wichtig war. Haben alles nötig getan.
Wir standen an einem Punkt, wo niemand wusste, wie oft wir noch die Chance bekommen, an diesem Punkt zu stehen.
Niemand wusste, wie oft wir noch die Möglichkeit bekommen, etwas verändern zu können.
Für uns. Für andere.
Und als wir dann eben an diesem Punkt standen und der einzige Gedanke war "Tu etwas!", haben wir am Ende doch eine Niederlage einstecken müssen.
Wir haben den Kampf verloren. 
Aber wir werden uns nicht Vorwürfe machen müssen, dass wir es nicht versucht haben.
Dass wir nicht alles dafür getan haben, dass es anders wird.

Wir haben gekämpft, mit einem bestimmten Ziel vor Augen
und haben mit einer ausgerenkten Schulter und einem Veilchen den Ring verlassen.
Das passiert. 



Aber das ändert nichts daran, dass man sich verletzbar gemacht hat. Man hat...

5. August 2015

Urlaubsreif!

Ich bin urlaubsreif... 
... während die meisten Leute in meinem Umfeld bereits ihren Sommerurlaub hatte oder gerade noch im Urlaub sind, sitze ich weiterhin im Büro. Normalerweise macht mir das nichts aus, denn schließlich fahr ich eh nicht weg. Aber dieses Jahr fühlt sich das anders an.
Dieses Jahr habe ich ernsthaft den Bedarf nach Urlaub. Ich brauche eine Auszeit.
Das letzte Jahr hat mich sehr mitgenommen und das merke ich langsam.
Die Arbeitslosigkeit, die Reha, dann die neue Stelle, die Umstrukturierung in der Arbeit und die Monate, in denen ich alleine im Büro war. Dann die Suche nach Ersatz im Büro, die Einarbeitung der neuen Kollegin. Meine gesundheitliche Situation, die sich zwar nicht weiter verschlechtert hat, aber dennoch einen immensen Stressfaktor in meinem Alltag darstellt. 
Und dann auch noch mein privater Stress, den ich seit längerer Zeit mit mir rumschleppe.

Das Gefühl endlich ankommen zu wollen... zur Ruhe zu kommen.
Alles strengt an, schlaucht, nimmt mich mit. Emotional geht es mir zur Zeit nicht so gut, was natürlich auf die Laune schlägt.
Und dabei immer nett und freundlich sein, obwohl man am liebsten ...

Ja, die letzte Zeit war nicht leicht und daher brauche ich Urlaub. 



Aber nicht mehr lange, dann darf ich für 2 Wochen ausspannen.

Vor ein paar Wochen hat mich dann plötzlich die Lust gepackt, wegfahren zu wollen. Vielleicht eine Art Flucht?
Nicht weit weg (denn das wäre wieder mit Stress verbunden) und auch nicht lange... einfach mal weg... irgendwo ans Wasser. 
Ich dachte...

29. Juli 2015

[A-Z] I und J

I... wie Ignoranz, Irrtümer und Impulsivität

Während der ganzen Zeit, in der ich schon erkrankt bin, habe ich die verschiedensten Reaktionen auf meine Erkrankung kennen gelernt. Zu Beginn signalisieren die Menschen Interesse, ein wenig Mitleid und vor allem Neugierde. Wenn man allerdings längere Zeit mit den Menschen zu tun hat, denen man sich "öffnet", stellt man nach einer Weile fest, wie die entsprechenden Personen wirklich mit der Situation umgehen.
Da gibt es die Menschen, die im Alltag zu viel Rücksicht nehmen... mich in manchen Momenten mit Samthandschuhen anpacken und meinen, ich wäre nicht eingeschränkt, sondern fast schon BEschränkt.
Dann gibt es die Personen, die mich behandeln, wie jeden anderen auch. Keine Extrawürste, keine besonderen Verhaltensweisen und kein Mitleid ... nichts derartiges... und das finde ich gut. 
Und dann gibt es die Sorte Mensch, die mit der Weile einfach ignorant werden.
Sie sehen, dass ich in manchen Situationen eben "anders" bin und vielleicht auch Dinge ablehne, weil ich es mir nicht zutraue und legen das auch noch negativ aus. Sie nehmen meine Erkrankung nicht ernst, ignorieren die Anzeichen und geben mir am Ende des Tages das Gefühl, ich sei ein Simulant.
Das sind genau die Menschen, bei denen manche Dinge nicht an sie herankommen, solange sie diese nicht sehen können. 
Aber so verschieden die Menschen nun mal auch sind, so verschieden sind auch ihre Verhaltensweisen. Man lernt damit umzugehen... wie mit allem...



Psychische Erkrankungen haben in der Gesellschaft ein bestimmtes Bild. Vorurteile gibt es ohne Ende. In der heutigen Zeit...

23. Juli 2015

**Zwischenpost** - Gedankengänge XII

Die Hoffnung ist das, was mich atmen lässt. 
Sie schaut mir tief in die Augen, lächelt mich an und streicht mir mein Haar aus dem Gesicht.
Sie wischt mir die Tränen  von den Wangen und nimmt mich in den Arm.
Sie sagt mir, dass alles wieder gut wird, wenn die Lage mal wieder aussichtslos erscheint.
Die Hoffnung greift nach meiner Hand, küsst meinen Handrücken und spricht mir Zuversicht zu.
Sie motiviert mich jeden Morgen aufzustehen, den Tag durchzustehen und an eine gute Zukunft zu glauben.
Sie schenkt mir ein Lächeln, wenn mir schon lange nicht mehr zum Lächeln zumute ist und
wärmt mich in kalten Nächten, die so endlos erscheinen.



Die Hoffnung streicht mir durchs Haar, küsst meine Stirn und sagt durch ihr Schweigen so viel mehr, als es Worte tun können.
Sie bekräftigt mich in dem, was ich tue, obwohl mir so oft der Mut fehlt.
Sie hält mir den Rücken frei, damit ich mich um das Wesentliche im Leben kümmern kann und
massiert meine Schultern, wenn ich mich mal wieder unbegründet angespannt fühle.
Die Hoffnung gibt mir nicht das Gefühl einsam zu sein, obwohl ich viel zu oft alleine bin.
Sie packt mich am Arm, wenn ich dabei bin zu fallen, während ich tollpatschig durchs Leben stolziere.
Sie gibt mir neue Sichtweisen, wenn mein Handeln festgefahren ist und
leistet mir Gesellschaft, wenn ich jemanden an meiner Seite brauche.
Die Hoffnung hilft mir, mich Aufgaben zu stellen, die ich für mich vorher nicht für machbar hielt.
Sie gibt mir den Anschwung, Dinge in meinem Leben ändern zu wollen.
Sie zeigt mir Wege, die zuvor für mich nicht sichtbar waren und
gibt mir das Gefühl jemand zu sein, der ich schon immer sein wollte.
Die Hoffnung verleitet mich dazu etwas tun zu wollen, obwohl mir die Hände gebunden sind und zeigt mir Möglichkeiten, wie das funktioniert.
Sie gibt mir das Gefühl mich erinnern zu dürfen, ohne am Ende eine Erinnerung zu sein.
Sie schenkt mir den Glauben, etwas bewirken zu können, obwohl ich selbst schon lange nicht mehr daran glaubte und
hilft mir an mir zu arbeiten, ein besserer Mensch zu werden, um mich in meiner Haut wohl zu fühlen.

Du (selbst) bist die Hoffnung.

15. Juli 2015

Hypnotherapie (Was hat sich verändert?)

Wie ist es mir seit der Hypnose ergangen?


Also wie erwartet wage ich es nicht von einer Heilung zu sprechen. So weit bin ich noch lange nicht.

In den letzten 8 Jahren als Angstpatientin entwickelt man bestimmte Marotten, umgeht einige Situationen oder ergreift vorbeugend Maßnahmen, um erst gar nicht eine Panikattacke auftreten zu lassen… kurz gesagt… man entwickelt ein Zwangsverhalten ausgelöst durch die dazugehörigen Zwangsgedanken.



Und diese lassen sich nun mal nicht von heute auf morgen durch eine Stunde Hypnose lösen (so gern ich das auch hätte).

So kommt es nun mal vor, dass mir gerade Aktivitäten außerhalb der Reichweite einer Toilette noch immer schwer fallen. Schwer im Kopf. Es ist noch immer eine Hürde für mich, mich in „unbekannte“ Situationen zu begeben. Es ist für mich weiterhin eine Überwindung mich aufzuraffen und etwas „zu tun“. Aufgefallen ist mir lediglich, dass sich mein Körpergefühl in den entsprechenden Situationen verändert hat. Ich meine, wenn ich mich überwunden habe und mich dann in den „kritischen“ Situationen befinde…

Normalerweise ist es so,...

11. Juli 2015

Hypnotherapie (Die Sitzung - Teil 2/2)

...so wie zuvor kam ich anschließend wieder von der Toilette. Etwas benommen und die Gliedmaßen fühlten sich schwer an.
Ich legte mich wieder hin, schloss die Augen und es konnte weitergehen.
Erneut begannen wir mit der Atemübung. 
Die nächste gedankliche Reise drehte sich komplett um meine Blase. Und jetzt kommt der merkwürdige Teil...

Zu Beginn bat mich die Heilpraktikerin mich auf meine Blase zu konzentrieren. Wie sie sich in diesem Moment anfühlte. Dann sollte ich das Gefühl provozieren, welches ich habe, wenn der Drang besonders stark wird. Dieses Gefühl hervorzurufen fiel mir nicht schwer.
Während ich dort lag und mich auf die Blase konzentrierte, machte die Dame mich darauf aufmerksam, dass meine Blase damals eine gute und wichtige Arbeit geleistet hat. Sie hat mich vor einer Infektion beschützt. Da ich bei der Entzündung kein Brennen hatte, hätte ich ja sonst nicht gewusst, dass etwas nicht stimmt. Sie erklärte mir, dass meine Blase mich beschützt hat. 
Dann bat sie darum, dass ich mich bei meiner Blase bedanke. Bedanke dafür, dass sie mich beschützt hat. Dieser Moment ging mir wirklich sehr nah. Ich sollte mich ernsthaft bei der Blase bedanken, die mir so viele Jahre so viel Leid zugefügt hat. Ich lag da, irgendwie weit weg von der Realität, gedanklich bei meiner Blase, aber fühlte dennoch diesen Schmerz. Während ich folgende Worte mit Anstrengung rausbrachte, merkte ich, wie sich meine geschlossenen Augen mit Tränen füllten:
"Danke, dass du mich beschützt hast".

Die Heilpraktikerin bat mich, ihr zu sagen, dass sie einen tollen Dienst geleistet hat, aber es nicht mehr notwendig ist, mich zu warnen, aber ich dennoch höre, wenn es nötig ist. 
Und genau das tat ich auch. Nicht im gleichen Wortlaut, aber sinngemäß.
Sie lobte mich und ganz ehrlich... in dem Moment hatte ich auch wirklich das Gefühl, ich hätte mir das verdient.


Danach wanderten wir gedanklich direkt in die Blase. Die Heilpraktikerin fragte mich, ob ich dort etwas sehe... das konnte ein Mensch, ein Tier, eine Figur, eine Form oder eine Gestalt sein. 
Ich wanderte also direkt in die Blase und ihr könnt mich für so bescheuert halten, wie ihr wollt... ich selbst kann mir nicht erklären, was da los war.... aber...

8. Juli 2015

Hypnotherapie (Die Sitzung - Teil 1/2)

Okay... dieser Blogpost wird mal etwas anders. Anders in dem Sinne, dass ich euch an einer Erfahrung teilhaben lasse, von der man denken mag, was man will?!
Für die einen klingt es nach einem abgefahrenen Drogenrausch, für die anderen vielleicht nach esoterischen Hokuspokus
Aber ich fange einfach mal an...

... ich hatte letzte Woche meine (erste) Hypnotherapie-Sitzung.
Und damit ihr mir folgen könnt, fange ich einfach mal von Vorne an.
Ich fuhr also dort hin und traf auf die Heilpraktikerin, mit der ich bereits im Vorfeld schriftlichen und telefonischen Kontakt hatte. Da ich ihr bereits am Telefon von meiner Geschichte / Erkrankung erzählt habe, wusste sie schon vorab, mit wem sie es zu tun hat. Die Heilpraktikerin wirkte auf mich sehr professionell, beruhigend und keineswegs unseriös.
Sie begrüßte mich und wir setzen uns in ihrem "Sitzungsraum". Der Raum besteht aus einem Sessel, einer Chaiselongue, wunderschönen, weißen Vintagemöbeln und einem riesigen Stapel von Büchern.
Ich setzte mich auf die Chaiselongue, während sie mir ein Glas Wasser reichte und sich gegenüber auf den Sessel setzte. Und dann ging es schon los. Sie fragte mich, wie ich zu ihr gekommen bin, wie es mir geht und ob ich nervös sei. Anschließend kamen dann die Fragen zu meiner Erkrankung. Sie fragte, ob ich damals, als ich 20 war, einen Abschied oder eine Trennung miterleben musste, da die Blase sich gerade in solchen emotionalen Situationen meldet. Da dies nicht der Fall war, fragte sie weiter...
Sie fragte, ob ich damals bei der Blasenentzündung Schmerzen hatte (das typische Brennen beim Wasserlassen...gab es nicht), wie die Situation war, als ich die erste Panikattacke hatte und womit ich früher meine Freizeit verbracht habe.

Ich erzählte ihr, dass ich früher gerne Flohmärkte besucht habe oder Stadtfeste besuchte, weil ich gerade sonntags nicht gerne zuhause rumsaß. Sie unterbrach mich und meinte, sie hätte so ein Funkeln in meinen Augen gesehen, als ich von den Flohmärkten sprach. 
Und ja... sie hat recht... das vermisse ich schon ab und an.



Als wir mit dem Vorgespräch fertig waren, bat sie mich noch einmal auf die Toilette zu gehen, damit wir mit der Hypnose beginnen können.
Also tat ich das auch. Als ich wieder zurückkam, lagen bereits ein paar Kissen auf der Chaiselongue. Die Heilpraktikerin bat mich, ihr mein Handy zu geben und es mir bequem zu machen. Das Handy bekam sie allein dafür, um die Sitzung aufnehmen zu können, damit ich in den kommenden Wochen damit weiterarbeiten kann. 
Dann ging es endlich los...

1. Juli 2015

[TAG Time] Lückenfüller

Diese Woche verlief soweit ganz ruhig und aus diesem Grund habe ich eine kleine Schreibblockade.
Nicht dramatisch, aber bevor ihr hier deswegen leer ausgeht, gibt es diese Woche eben "nur" einen TAG.
Vielleicht sind sogar Fragen dabei, die ich bereits in der Vergangenheit beantwortet habe... aber doppelt hält besser, nicht wahr?

Na dann mal los...

24. Juni 2015

**Zwischenpost** - Gedankengänge XI

Mauern fallen lassen; die Gefahr eingehen, schützende Barrieren einreißen zu lassen.
Nach vielen Jahren in denen man enttäuscht wurde, in denen man sich selbst enttäuscht hat, in denen Erwartungen nicht erfüllt wurden, ist es nun an der Zeit das alles ziehen zu lassen.
Weg mit den Gedanken an die Vergangenheit... weg mit dem bitteren Nachgeschmack, der sich immer wieder in die Gegenwart drängt. 
Ein neuer Anfang, unvoreingenommen, einfach so.

Es tut nicht gut, sich immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, was alles schief gelaufen ist, was alles hätte anders sein können. Leben im Hier und Jetzt.
Dinge nehmen, wie sie kommen. Erwartungen runterschrauben. Durchatmen.

All das fällt nicht leicht. Das tat es noch nie. Aber es ist etwas, an dem es sich lohnt zu arbeiten.
Etwas, was dem Leben so viel gibt und so viele Türen offen hält.
Gedanklich frei sein, sich fallen lassen. Das Glas halbvoll sehen, ohne es mit rosa roten Blümchen verzieren zu wollen.


Es gibt vieles, was unzufrieden stimmt. Vieles, was man gerne ändern würde. Aber das geht nicht. Zumindest nicht von heute auf morgen. Also warum all dem nachtrauern und somit riskieren, keine Fortschritte zu machen?

Mauern fallen lassen... die, die uns viele Jahre vor uns selbst geschützt haben.
Leider schreibt und sagt sich das leichter, als es am Ende ist.
Aber...

17. Juni 2015

[A-Z] G und H

G... Geschwister und Grübelei 

Ich habe einen älteren Bruder. Ihn und mich trennen 4 Jahre.
Als wir noch kleiner waren, haben wir uns regelrecht gehasst. So... wie das die meisten Geschwister irgendwann mal tun. Wir haben uns beschimpft, miteinander gekämpft, haben uns oft und heftig gestritten und uns sogar gegenseitig (wenn auch unabsichtlich) verletzt.
Dank ihm habe ich eine kleine Narbe unter der Nase. Laut der Erzählungen meiner Mutter entstand diese wohl in einem unserer frühkindlichen "Kämpfe". Ich warf mit Plüschtieren, woraufhin er mit Legosteinen zurückwarf. Einer dieser Steine traf mich direkt unter die Nase, woraufhin ich verletzt wurde, blutetet und sich zum Schluss diese kleine Narbe bildete. Mich persönlich stört sie nicht. Hat sie noch nie... aber dennoch ist es etwas, was mich (wenn ich in den Spiegel sehe) an meinen Bruder erinnert. Heute, wo wir beide erwachsen sind und unsere eigenen Wege gehen, verstehen wir uns sehr gut. Auch, wenn wir uns nicht so oft sehen, vertraue wir uns dennoch Dinge an und diskutieren manche Themen miteinander aus. Anders, als damals... ohne Fäuste, ohne Geschrei... wir sind erwachsen geworden. Wir beide haben unsere eigenen Probleme, unsere eigenen kleinen Leben entwickelt und dennoch werden wir immer ein Teil von einander sein. Obwohl uns soviel von einander entfernt, gibt es dennoch genug Dinge, die uns wieder zusammenführen.


Ein seltener Moment des Friedens ;-)
Auch, wenn wir uns unsere Kindheit ziemlich schwer gemacht haben und nur selten Ruhe einkehrte, bin ich froh, kein Einzelkind zu sein. Ich war froh, dass ich jemanden hatte, der mich, seine kleine Schwester, beschützen wollte. Obwohl er...

10. Juni 2015

Hypnotherapie (Die Suche)

Eigentlich wollte ich diese Woche mit meiner "A-Z"-Reihe fortfahren, allerdings gibt es eine kleine Neuigkeiten, die ich euch und meinem Blog natürlich nicht vorenthalten kann.

Vor einiger Zeit hat mich die liebe S. kontaktiert, die (leider) unter ähnlichen, wenn nicht sogar unter den gleichen Symptomen wie ich, leidet.
Nach längerem Kontakt hat sie nun eine Hypnotherapie (also Hypnose) begonnen. 
Sie erzählte mir zuvor von ihrem Entschluss und anschließend auch von ihrer ersten Sitzung.

Natürlich war mir Hypnose schon immer ein Begriff, aber nie habe ich den Zusammenhang mit meiner Erkrankung gesehen.
Erst sie machte mich darauf aufmerksam und weckte in mir die Neugierde.

Hypnose ist eine teure Angelegenheit, da diese nur in den seltensten Fällen von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen wird. 
Ich selbst habe mich hier im Umkreis auf die Suche nach Heilpraktikern begeben, der Hypnotherapie anbieten. Bei der Recherche bin ich auf einen Kostenspielraum von 65-150 € pro Sitzung gestoßen (wobei es auch "Sparpakete" und manchmal abweichende Preise bei Folgesitzungen gibt). Die Informationen habe ich mir hauptsächlich über die Internetpräsenzen der einzelnen Anbieter eingeholt. Gravierende Unterschiede der Beschreibung der Behandlung sind kaum zu finden. 



Bei der Auswahl infrage kommender Heilpraktiker habe ich mich hauptsächlich auf Erreichbarkeit, der Vita und dem Gesamteindruck (Bauchgefühl) konzentriert.
Am Ende hatte ich...

3. Juni 2015

[Blogparade] "Ab morgen darfst du nochmal leben!"

Durch Facebook bin ich auf eine sehr interessante Blogparade gestoßen, die von Patrick ins Leben gerufen wurde.
Thema ist: Ab morgen darfst du nochmal leben!

"Spielregeln" sind folgende:
Nehmen wir mal an, Du wirst nochmal geboren. Gleicher Tag, gleiches Jahr, gleiches Leben. Das Einzige was diesmal anders ist, Du weißt was Du weißt.
Deine wesentlichsten und prägensden Erfahrungen, egal ob gut oder schlecht sind erhalten geblieben. Du kannst vor jeder wichtigen Entscheidung in Deinem zukünftigen “neuen” Leben auf diesen Erfahrungsschatz zurückgreifen.

Nähere Infos findet ihr auf Patricks Blog: hier 

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Gehen wir mal davon aus, ich würde erneut geboren werden, aber wichtige Erfahrungen aus meinem vorherigen Leben würden in Erinnerung geblieben sein, dann würde mein Leben wirklich anders aussehen. Ich gehe in diesem Beitrag nicht auf bestimmte Situationen ein, sondern um grobe Lebensabschnitte, um den Beitrag etwas "kürzer" zu halten.

Ich bin erkrankt und werde es auch die nächsten Jahre weiterhin sein. Die Tatsache alleine ist schon etwas, was viele ausschlaggebende Veränderungen für mein "neues" Leben mit sich bringen würde.
Aber beginnen wir einmal von Vorne.

Als Teenager hatte ich viele Freunde, war abends schon mal länger weg, habe eben Dinge getan, die man in dem Alter so tut. Aber im Gegensatz zu vielen Anderen war ich doch relativ anständig.
Ich gehörte nie zu den Menschen, die gerne in Diskotheken gegangen sind (klar, ich war ab und an mal dort, aber eben nicht häufig) oder sich sonst wo rumgetrieben haben. Und nein, ich bereue es nicht. Aber hätte ich damals schon gewusst, dass ich irgendwann das alles nicht mehr einfach so tun könnte, hätte ich meine Jugend und die damit verbundenen Freiheiten viel mehr genießen sollen. Ich hätte...

27. Mai 2015

Leidenschaft

Leidenschaft ist etwas, was uns alle irgendwann im Leben überkommt und vielleicht sogar auch über längeren Zeitraum begleitet. Leidenschaft ist etwas, was uns packt und in dem Moment einfach nicht mehr loslässt. Wir können sie für vieles entwickeln und leider ist sie nicht zwingend etwas, was beständig bei uns bleibt.

Es gibt viele unterschiedliche Dinge, für die man eine Leidenschaft entwickeln kann.
Die meisten Menschen haben ein Hobby, welches sie leidenschaftlich nachgehen.
Gerade im kreativen Bereich fällt dieser Begriff häufiger. Maler, Bildhauer, Autoren oder auch Fotografen gehen häufig ihrer Tätigkeit mit Leidenschaft nach.
Auch Sportler sind oft von dieser "Krankheit" betroffen. Gerade die, die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben.




Dann gibt es wiederum auch Menschen, die vielleicht mal irgendwann Leidenschaft empfunden, diese aber im Laufe des Lebens verloren haben. Wenn das, wofür man irgendwann einmal so viel empfunden hat, zum Alltag wird oder vielleicht einfach die Lust und das Besondere daran verloren gegangen ist. Natürlich ist es...

20. Mai 2015

Dieses Kribbeln im Kopf...

Da ich ja unter einer Schilddrüsenunterfunktion leide, ist es für mich unumgänglich, dass ich mein restlichen Leben Tabletten einnehmen muss. Das führt allerdings auch dazu, dass ich dafür sorgen muss, dass ich eben täglich meine Tabletten vorrätig habe. Also ist damit natürlich auch verbunden, dass ich in regelmäßigen Abständen beim Hausarzt vorstellig werde, um mir das entsprechende Rezept abzuholen.




So auch diesen Montag. Ich fuhr also vor der Arbeit wie gewohnt zu meinem Arzt. Der Weg zum Arzt dauert ungefähr 15-20 Minuten und führt über eine Schnellstraße in einen anderen Stadtteil.
Die festgelegte Richtgeschwindigkeit beträgt dort zwischen 70 und 100 km/h.
Die Hinfahrt verlief unproblematisch. Ich kam rechtzeitig dort an, holte mein bereits vorab vorbereitetes Rezept und machte mich anschließend auf den Weg zur Arbeit. Während der Rückfahrt merkte ich jedoch...

17. Mai 2015

Wer bin ich überhaupt? (Teil 1)

Wer regelmäßig meine Blogposts verfolgt, kann sich ungefähr schon ein Bild von mir als Person machen.
Aber wer bin ich überhaupt? Das ist eine gute Frage... ich glaube, im Grund wissen wir selbst nicht zu 100 Prozent, wer wir sind und was wir mal sein werden?! Der Mensch entwickelt sich im Laufe seines Lebens und niemand kann genau voraussagen, wer man in 4 oder 10 Jahren sein wird.

Aber wer bin ich aktuell?
Das kann ich nicht in 2-3 Sätzen beantworten... also fang ich mal an.
Ich glaube, dass ich noch nie auf diesem Blog meinen bürgerlichen Namen erwähnt habe. Warum? Weil er eigentlich nicht wichtig ist. Dennoch habe ich im Rahmen der Blogparade bei den verschiedenen Kommentaren die ich hinterlassen habe, meinen richtigen Namen dazugeschrieben, weil ich es so etwas persönlicher empfand. Also... mein Name ist Kim.
Ich komme aus dem Westen Deutschlands und schreibe hier nun schon seit 21 Monaten auf diesem Blog. Wieso? Dazu habe ich bereits einiges in der Vergangenheit geschrieben.
Ich bin ledig und lebe allein. Nun ja... nicht ganz allein. Immerhin gibt es noch meine 2 Miezen. Muffin und Mira. Muffin ist mein erstes, eigenes Haustier und hat daher einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen. Natürlich ist auch Mira mein "Kind", aber bei Muffin ist es dennoch etwas anderes.



Ich werde übernächste Woche 28 Jahre alt. 28... und schon wird man mehr als einmal auf die 30 angesprochen. Ich weiß überhaupt nicht, warum sich so viele an diesen Zahlen "aufhängen"?!
Das komische ist, dass...

13. Mai 2015

Die letzten 2 Wochen waren psycho-somatisch!

So... weil es hier ja weitergehen soll, wie gehabt, werd ich einfach mal loslegen....

In den letzten 2 Wochen ging es mir leider nicht ganz so gut. Stress und Sorgen äußerten sich auch im Bezug auf meine Blase... oder eher auf meinen Kopf. Ein andauerndes Gefühl der innerlichen Anspannung stellte sich ein. Der Alltag war zu bewältigen. Wie immer. Aber eben unter erschwerten Bedingungen. Dazu kam, dass ich 2 Arzttermine hatte.
Prinzipiell nichts Schlimmes, da ich keine Angst vor Ärzten jeglicher Art habe.
Aber (ja, jetzt kommt das große ABER) aufgrund meiner Erkrankung bin ich bei Arztterminen nicht mehr ganz so relaxed wie es davor war. Diese langen Wartezeiten in engen Räumen mit vielen Menschen machen mich nervös. Das wiederum führt dazu, dass ich mindestens 2mal in der Praxis die Toilette aufsuchen muss. Das führt dazu, dass ich das Gefühl habe schon fast damit aufzufallen, was mich wiederum nervös macht. Und dann kommt man endlich zum Arzt, wird ggf. untersucht und hofft die ganze Zeit darauf, dass man nicht plötzlich dringend zur Toilette muss oder sogar eine Panikattacke bekommt. Dann hätte man ja quasi so lange für nichts gewartet... weil man gedanklich nur noch weg will und den Erklärungen des Arztes nicht mehr folgt.
Tja... Angstpatienten und ihre Gedankengänge... das soll mal einer verstehen?!



Obwohl die letzten 2 Wochen eben sehr bescheiden waren, habe ich diese beiden Termine gemeistert und war anschließend natürlich sehr erleichtert und ein wenig stolz.
Vor allem, weil...

6. Mai 2015

Fazit der letzten Woche!

Eigentlich wollte ich diese Woche keinen Beitrag schreiben. Ich wollte mir Zeit geben. Zeit zum Überlegen und zum Fühlen, wie es mit diesem Kapitel hier weitergehen soll.
Und dann fand ich mich hier wieder...
... auf meiner Couch, mit dem Notebook auf dem Schoss. Ich habe mir eine Schallplatte angemacht... es läuft das Album von Coldplay ("A Rush Of Blood To The Head"). Auf der Couch haben sich meine Katzen versammelt. Links von mir mein Kater, rechts von mir meine Katze.

Obwohl ich eigentlich nicht schreiben wollte, sitze ich hier und schreibe...




Ich habe auf meinen letzten Blogpost wirklich viele Rückmeldungen bekommen. Es war definitiv mehr, als ich erwartet hatte und ich bin für jede Nachricht dankbar. Wirklich.
Abgesehen von den Kommentaren hier auf dem Blog,...

30. April 2015

Ergänzung zum letzten Blogpost / Eure Meinung ist gefragt!

In meinem letzten Blogpost habe ich euch von meiner Überlegung berichtet, ob ich den Blog ruhen lassen oder gar ganz aufgeben soll?!
Und weil ich mir noch immer unschlüssig bin, möchte ich euch als Leser in meiner Überlegung mit einbinden... vielleicht auch deswegen, damit ihr meine Gedankengänge etwas besser verstehen könnt.
Aber zuerst möchte ich mich für die Rückmeldungen bedanken, die ich per E-Mail erhalten habe.

Also... der Grund für das Alles ist folgender:
Ich habe...

28. April 2015

Blogpost 200 - Wie geht es weiter?

Momentan bin ich in einer Umbruchstimmung. 

Ich bin überlege ernsthaft, ob ich den Blog ruhen oder gar aufgeben soll...
Dafür gibt es einige Gründe, auf die ich aktuell noch nicht genauer eingehen möchte.
Noch ist das alles etwas, was in meinem Kopf vor sich geht.
Sobald ich eine Entscheidung getroffen habe, werde ich natürlich ausführlicher das Ganze thematisieren (vielleicht schon nächste Woche?).

Bis dahin... bleibt tapfer!

L.H.P. 

22. April 2015

Verzweiflung

"Aus den Trümmern unserer Verzweiflung bauen wir unseren Charakter."
- Ralph Waldo Emerson

Manchmal im Leben geraten wir in Situationen, die ausweglos und festgefahren erscheinen.
Situationen, in denen wir nur zwei Möglichkeiten haben... kämpfen oder aufgeben.
Situationen, in denen wir uns entscheiden müssen, ob wir stagnieren oder etwas verändern wollen.

Und genau das sind die Momente in denen man begreift, was einem wichtig ist. 
Man lernt sich selbst besser kennen, sieht manche Dinge plötzlich viel klarer und ist bereit diesen Weg, mit all seinen Konsequenzen zu gehen.



Verzweiflung ist etwas, was...