23. Juli 2015

**Zwischenpost** - Gedankengänge XII

Die Hoffnung ist das, was mich atmen lässt. 
Sie schaut mir tief in die Augen, lächelt mich an und streicht mir mein Haar aus dem Gesicht.
Sie wischt mir die Tränen  von den Wangen und nimmt mich in den Arm.
Sie sagt mir, dass alles wieder gut wird, wenn die Lage mal wieder aussichtslos erscheint.
Die Hoffnung greift nach meiner Hand, küsst meinen Handrücken und spricht mir Zuversicht zu.
Sie motiviert mich jeden Morgen aufzustehen, den Tag durchzustehen und an eine gute Zukunft zu glauben.
Sie schenkt mir ein Lächeln, wenn mir schon lange nicht mehr zum Lächeln zumute ist und
wärmt mich in kalten Nächten, die so endlos erscheinen.



Die Hoffnung streicht mir durchs Haar, küsst meine Stirn und sagt durch ihr Schweigen so viel mehr, als es Worte tun können.
Sie bekräftigt mich in dem, was ich tue, obwohl mir so oft der Mut fehlt.
Sie hält mir den Rücken frei, damit ich mich um das Wesentliche im Leben kümmern kann und
massiert meine Schultern, wenn ich mich mal wieder unbegründet angespannt fühle.
Die Hoffnung gibt mir nicht das Gefühl einsam zu sein, obwohl ich viel zu oft alleine bin.
Sie packt mich am Arm, wenn ich dabei bin zu fallen, während ich tollpatschig durchs Leben stolziere.
Sie gibt mir neue Sichtweisen, wenn mein Handeln festgefahren ist und
leistet mir Gesellschaft, wenn ich jemanden an meiner Seite brauche.
Die Hoffnung hilft mir, mich Aufgaben zu stellen, die ich für mich vorher nicht für machbar hielt.
Sie gibt mir den Anschwung, Dinge in meinem Leben ändern zu wollen.
Sie zeigt mir Wege, die zuvor für mich nicht sichtbar waren und
gibt mir das Gefühl jemand zu sein, der ich schon immer sein wollte.
Die Hoffnung verleitet mich dazu etwas tun zu wollen, obwohl mir die Hände gebunden sind und zeigt mir Möglichkeiten, wie das funktioniert.
Sie gibt mir das Gefühl mich erinnern zu dürfen, ohne am Ende eine Erinnerung zu sein.
Sie schenkt mir den Glauben, etwas bewirken zu können, obwohl ich selbst schon lange nicht mehr daran glaubte und
hilft mir an mir zu arbeiten, ein besserer Mensch zu werden, um mich in meiner Haut wohl zu fühlen.

Du (selbst) bist die Hoffnung.

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