22. Juni 2016

**Zwischenpost** - Gedankengänge XIV

Wir passen uns an. Ein Leben lang.
Versuchen aufmerksamer, pünktlicher, einfühlsamer oder verständnisvoller zu sein.
Jeden Tag streifen wir uns eine Maske über. Eine Maske, die dazu dient, etwas zu verbergen.
Gefühle, Gedanken, Eigenschaften die in unserem Augen nicht normkonform sind.

Schon als Kinder lernen wir uns anzupassen. Es fängt bei der elterlichen Erziehung an, wird im Kindergarten fortgeführt und in der Schule ausgereift.
Wir lernen ruhig zu sein, wenn man das von uns verlangt.
Wir lernen Antworten zu geben, wenn man diese von uns abfragt.
Wir lernen soziale Kontakte zu pflegen, weil man das von uns erwartet.
Wir werden geformt, ob es uns passt oder nicht.


Wir passen uns an, um erfolgreich zu sein...

15. Juni 2016

Entwicklung psychischer Erkrankungen und das Verhalten gegenüber Betroffenen

Viele Menschen leiden an einer psychischen Erkrankung... Burn-Out, Zwangsstörung, bipolare Störung, Angststörung usw... einige Menschen wissen bereits von Ihrer Erkrankung, andere haben sich bisher nicht damit auseinandergesetzt und wieder andere wollen es einfach nicht wahrhaben
Fest steht, dass die Anzahl der "Hilfesuchenden Menschen" in den letzten Jahren stark angestiegen ist. Wenn man sich mal die Mühe macht und den Suchbegriff "Zuwachs psychischer Erkrankungen Statistik" in eine Suchmaschine eingibt, bekommt man so viele Diagramme angezeigt, die meine These stützen.




Macht aber auch Sinn?! Wenn man darüber nachdenkt, wie verpönt damals (zu Zeiten unserer Großeltern) psychische Krankheiten waren... 
Heute ist die Gesellschaft...

8. Juni 2016

Entspannung muss geübt werden...

Wie bereits in einem vorherigen Blogpost (siehe hier) erwähnt, arbeiten meine Therapeutin und ich an einer Entspannungsübung, die in mehreren Schritten aufgebaut ist. 
Nachdem ich einige Wochen mit progressiver Muskelentspannung "verbracht" habe und immer wieder den Zustand der Entspannung üben musste/sollte, sind wir nun an einem Punkt, in dem die Zeiträume zur Entspannung geringer gehalten werden.

Zu Beginn war es meine Aufgabe, das Programm der progressiven Muskelentspannung für etwas 15-20 Minuten durchzugehen. Anschließend sollte der Zeitraum reduziert werden. 
Im nächsten Schritt wurde die Atmung mit eingebracht. Aufgabe war es, einzuatmen, sich das Wort ENT-SPANNUNG zu denken und dabei auszuatmen. Ziel dabei war es, mit der bewussten Ausatmung die körperliche Entspannung zu verbinden. Diese Übung benötigte 3 Minuten.


Nach diesem Schritt wurde das ganze Verfahren zeitlich erneut reduziert. Aus 3 Minuten ein- und ausatmen, wurden nun 30 Sekunden. 30 Sekunden, etwa 10-12 Mal am Tag, am besten auf jede Stunde verteilt.

Wie man sieht... üben, üben, üben, um am Ende entspannt zu sein. Klingt verrückt.
Wichtig ist,...

1. Juni 2016

29 and back!!!

Hallo ihr Lieben,
nach einigen Wochen Stille auf diesem Blog, melde ich mich nun zurück.

Meine Kreativität war quasi nicht existent und anscheinend brauchte ich nach 2,5 Jahren wohl mal eine kleine Auszeit. Viel habt ihr aber auch nicht verpasst. 

Mein gesundheitlicher Zustand ist unverändert, emotional waren die letzten Wochen aber ein stetiges Auf und Ab.

Wie ihr meiner Sidebar entnehmen könnt, gab es allerdings eine kleine Veränderung.
Letzte Woche bin ich 29 Jahre alt geworden. Meinen Geburtstag habe ich nicht groß gefeiert... tue ich eigentlich nie.
Und mein einziger Geburtstagswunsch wurde leider auch nicht erfüllt. Dabei ging es nicht um etwas materielles, sondern viel mehr darum, den Tag mit einer mir wichtigen Person zu verbringen.
Krankheitsbedingt ist daraus allerdings nichts geworden. 
Aber was solls?! Nächstes Jahr dann eben. Wobei ich natürlich nächstes Jahr vielleicht doch mal meinen Geburtstag feiern sollte... schließlich werde ich 30.
30... puh.... ab da an ist man irgendwie so ganz offiziell erwachsen. Zumindest sehe ich das (aktuell) so.

Momentan fühle ich mich noch irgendwie wie eine Heranwachsende, die noch nicht so tun muss, als ob sie ihr Leben im Griff hat. Noch rede ich mir ein, dass es nicht schlimm ist, seine Ziele (die man erreicht haben wollte, bis man erwachsen ist) nicht erreicht zu haben.
Ich hoffe, dass ich diese verschobene Ansicht bis dahin noch revidieren kann. Hab ja jetzt noch ein Jahr Zeit ;-)

Des Weiteren war ich beim Frisör und habe mir die Haare kürzen lassen und habe mir letzte Woche zwei nicht-pigmentierte Muttermale an der linken Augenbraue, sowie ein winziges Blutschwämmchen auf meiner Nase mit einer Laserbehandlung entfernen lassen. Zum Ergebnis kann ich noch nicht viel sagen ;-)

Meine Blasenproblematik ist aktuell eher in den Hintergrund gerückt (was nicht heisst, dass sie nicht mehr da ist), da ich mit anderen Dingen den Kopf und das Herz voll hatte.
Der Wunsch, für jemanden da zu sein, Halt zu geben und um das zu kämpfen, was wichtig erscheint, war/ist einfach viel präsenter. 

Der Wunsch, dass kleine Dinge summiert ein viel größeres Gut darstellen, war/ist einfach viel wichtiger. 




Also... nun bin ich 29. Wie die Zeit schon wieder vergangen ist... verrückt.
Vielleicht kommt einem das auch nur so vor, wenn man älter wird.
Wenn ich daran denke,...