24. August 2016

[A-Z] U und V

U... wie Ungeduld, Urlaub und Untersuchungen

Es fällt mir oftmals durchaus schwer meine Stärken und Schwächen einzuschätzen. Was ich aber definitiv weiß, ist, dass Geduld nicht zu meinen Stärken gehört. 
Man stelle sich die Situation vor, dass man mit jemandem einen Termin vereinbart hat. Man sitzt zu Hause und wartet darauf, dass diese Person erscheint. Schon etwa 20 Minuten vorher traue ich mich gar nichts großartiges mehr anzufangen, da ich ja damit rechnen muss, dass die Person früher kommt. Spätestens zum vereinbarten Zeitpunkt werde ich schon hibbelig. Und wenn sich die Person dann auch noch verspätet.... dann bin ich schon gefühlte 500 Mal in Erwartungshaltung durch die Wohnung geflitzt :-D
Eine weitere Situation gibt es zum Beispiel in der Arbeit... ich versuche jemanden telefonisch zu erreichen... besetzt... 5 Minuten später: besetzt... 3 Minuten später: noch immer besetzt.... oooaaahhhh... das macht mich wahnsinnig... (keine Sorge: ich raste aber nicht aus).
Ich bin eben niemand, der die Geduld mit Löffeln gefressen hat, viel eher mit Essstäbchen, wobei ich mich damit sehr ungeschickt angestellt habe.
Daher bin ich (neben meiner Einschränkung) auch ziemlich dankbar, dass ich nicht auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen bin. So oft, wie diese sich verspäten... und ich hasse es, unpünktlich zu sein!



Als ich noch ein Kind war, besaßen meine Eltern eine Parzelle auf einem Campingplatz in den Niederlanden. Immer dann, wenn es möglich war, sind wir dorthin gefahren und haben dort unsere Freizeit verbracht.... Osterferien, Sommerferien, zwischendurch an den Wochenenden. Ich erinnere mich daran, dass...

17. August 2016

Anspannung

Immer wieder treten im Alltag Situationen auf, die eben nicht so alltäglich sind. 
Sie kommen unerwartet und reißen uns einen kurzen Moment aus den routinierten Abläufen. 
Diese Situationen können ganz unterschiedlich sein... ein Unfall auf dem Weg zu Arbeit, neue Aufgabenverteilungen im Job, ein Umzug eines guten Freundes, die Trennung von seinem Partner, Einbruch in der eignen Wohnung oder vielleicht einfach nur ein unerwartetes, ernstes Gespräch.
Und so unterschiedlich diese Situationen auch sind, so unterschiedlich gehen wir damit um. 

Und so unterschiedlich wir Menschen auch sind, so unterschiedlich geht jeder mit ein und derselben Situation um. Was mancher locker und gelassen aufnimmt, stellt für den anderen eine kleine Katastrophe dar. 

In meiner bisherigen Entwicklung hat sich auch das bei mir in den letzten Jahren geändert.
Als Teenager war mir entweder alles egal oder eine gefühlter Weltuntergang... man kennt das ;-)
Ein paar Jahre später nahm ich plötzlich vieles gelassener, setzte Prioritäten im Leben und konnte dementsprechend mit neuen Situationen besser umgehen.
Seitdem ich erkrankt bin, ist es wieder etwas schwieriger geworden. 




Situationen, die von meinem eingeengten Lebensraum/ Alltag abweichen, machen mich grundsätzlich...