27. September 2017

[A-Z Teil 2] E und F

E... wie Ekel, Ehe und Eis

Nicht nur, dass ich vor vielen Dingen im Leben Angst habe... nein, Ekel spielt in dem Zusammenhang auch oft eine tragende Rolle. Da gibt es so einige Dinge, die ich echt nicht "nett" finde... z.B. Spinnen. In erster Linie finde ich Spinnen und Schnaken ekelig und dann folgt die Angst. Aber ich denke, dass jeder mit Spinnenphobie das nachempfinden kann ­čśë



Des Weiteren ekel ich mich davor, Essenreste wegzuwerfen. 

Ich mag generell Essensreste nicht sonderlich. Gerade dann, wenn...

30. August 2017

25.08.2017 \o/ (4 Jahre Love.Heart.Peaches)

Nein... ich habe nat├╝rlich nicht meinen Blog-Geburtstag vergessen ­čśë
Viel mehr habe ich einfach nicht die Zeit gefunden... aber besser sp├Ąt als nie, werden nun wenigstens ein paar Worte dar├╝ber verloren... einfach, damit es nicht ganz untergeht ­čśů

Ich habe 2013 mit diesem Blog angefangen... wahnsinnige 4 Jahre habe ich es nun geschafft, diese Seite hier am Leben zu erhalten und ganz ehrlich, ich bin froh dar├╝ber.
Ich habe mit dem Bloggen begonnen, um Menschen ├╝ber meine (besondere) Art der psychischen Erkrankungen zu informieren. Und nat├╝rlich habe ich es auch f├╝r mich getan. 
Ich wollte die M├Âglichkeit schaffen, zur├╝ckzublicken und Therapiefortschritte festzuhalten.
Ich wollte andere Menschen daran teilhaben lassen.


Ich muss gestehen... langfristig gesehen, habe ich das hier untersch├Ątzt
Selbstverst├Ąndlich wusste ich, dass...

23. August 2017

Alles ist ungewiss

In der letzten Woche hat sich f├╝r mich herausgestellt:

Alles ist ungewiss!

... zumindest bzgl. meiner weiteren Therapie.

Aber ich fange erst einmal von Vorne an: 
Vorletzte Woche hatte ich mal wieder eine Sitzung bei meiner Psychotherapeutin. Und wie immer sprachen wir ├╝ber die vergangenen Wochen und wie es mir aktuell geht?! 
Am Ende der Sitzung schaute meine Therapeutin im PC nach meinen ├╝brigen Sitzungen und sah, dass mir noch 3 Sitzungen zur Verf├╝gung stehen.

3 !!! Ich dachte, ich fall vom Stuhl?! 
Als ich sie fragte, was denn danach passieren w├╝rde und wie es weitergeht, druckste sie etwas herum und meinte, dass das dann ganz an mir liegen w├╝rde... 
Wenn ich weiteres Interesse an einer Therapie h├Ątte, m├╝sste sie einen Antrag an die Krankenkasse stellen, welche dann entscheidet, ob eine weitere Therapie von Nutzen ist. 
Da ich allerdings schon vor einiger Zeit "austherapiert" war (siehe hier), 2 Jahre warten musste und dann erneut die Therapie begonnen habe, ist es anscheinend fraglich, ob die Krankenkasse dem Antrag zustimmt.



"Klasse!" dachte ich. "Echt tolle Kiste!" 
Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, was passiert, wenn dem Antrag nicht stattgegeben wird. Habe ich dann f├╝r die n├Ąchsten Jahre keinen Anspruch mehr auf eine Psychotherapie? Wie lange m├╝sste ich...

2. August 2017

[A-Z Teil 2] C und D

C... wie Chaos und Cannabis

Ich brauche Strukturen! Das habe ich als Teenager gemerkt. Strukturen im Sinne von: Regelm├Ą├čigkeiten. Der Grund daf├╝r ist, dass ich eigentlich eine ziemlich faule Socke bin. JA wirklich... in meinem Kinderzimmer herrschte damals so lange Chaos, bis ich entweder etwas "wichtiges" suchte oder mich das Durcheinander selbst nervte (aber das konnte dauern.... ­čśü). Heute ist das anders. Zumindest nach au├čen hin. Meine Wohnung ist (die meiste Zeit) aufger├Ąumt, geputzt, es wurde geb├╝gelt, die Fenster gereinigt, die Teppiche gesaugt, die Wanne geschrubt und die Katzen versorgt.... 
Aber genau das musste ich auch erst einmal lernen. Nicht, weil ich nicht wusste, wie man einen Lappen in die Hand nimmt oder den Staubsauger bet├Ątigt. Sondern viel mehr, wie man seinen Schweinehund austrickst und etwas tut, anstatt auf der Couch zu liegen und Netflix zu gucken. Ich habe mir eine Regelm├Ą├čigkeit angeeignet. 



Zum Beispiel wird bei mir Freitags nach der Arbeit W├Ąsche gewaschen und anschlie├čend aufgeh├Ąngt, so dass sie sonntags trocken ist und ich sie b├╝geln kann. Sonntags ist auch der generelle Putztag bei mir. Warum gerade Sonntag? Weil...

26. Juli 2017

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben...

In den letzten zwei Wochen hatte ich wieder zwei Termine, die in meiner weiteren Behandlung eine Rolle spielen:
Vorletzte Woche hatte ich mal wieder einen Psychotherapietermin. Da ich seit meiner Untersuchung im Krankenhaus (siehe hier) nicht mehr dort war, war meine Therapeutin nat├╝rlich neugierig, was denn genau bei mir gemacht wurde und wie es gelaufen ist?!
Selbstverst├Ąndlich hatte ich ihr im Vorfeld schon davon erz├Ąhlt und daher wusste ich sie auch ziemlich gut, wie viele Sorgen ich mir gemacht hatte und wie be├Ąngstigend die Untersuchung f├╝r mich sein w├╝rde.

Nun ja... ich erkl├Ąrte ihr also, dass die Untersuchung nicht in der Art und Weise stattgefunden hat, wie es urspr├╝nglich geplant war. Ich beschrieb, wie der gesamte Aufenthalt im Krankenhaus verlief und welche Diagnose dort nun gestellt wurde. 

Meine Therapeutin war gl├╝cklich dar├╝ber, dass ich ├╝berhaupt zur Untersuchung gefahren bin und den Entschluss gefasst hatte, es auch wirklich machen zu lassen. 
Wer mich allerdings kennt, wei├č, dass ich niemals einen Termin machen w├╝rde, zu dem ich am Ende nicht hinfahren w├╝rde.... (...und das auch noch unangek├╝ndigt...)?!

Demn├Ąchst m├Âchte sie mit mir "Achtsamkeits├╝bungen" durchf├╝hren. Ich habe dies zwar w├Ąhrend meiner Reha-Zeit (siehe hier) ein wenig kennengelernt, aber so voll und ganz wei├č ich nicht, was mich erwartet.
Hat jemand schon Erfahrungen damit gemacht?



Letzte Woche hatte ich dann auch noch einen Termin bei meiner Urologin. 
Sie erhielt nat├╝rlich den Arztbericht aus dem Krankenhaus und war bereits ├╝ber alles informiert.
Ganz gl├╝cklich...

19. Juli 2017

[A-Z Teil 2] A und B

A… wie Abnehmen, Auto und Albernheit

Ich muss gestehen, dass ich innerhalb der letzten 1,5 Jahren ein wenig zugenommen habe. Es ist nicht weiter tragisch und ich pers├Ânlich habe sowieso diesbez├╝glich eine recht humane Einstellung, dennoch bin ich momentan an einem Punkt, an dem ich diese Extrakilos dazu nutzen m├Âchte, wieder mehr an mich und mein Wohlempfinden zu denken. Seitdem ich damals aus meinem Elternhaus ausgezogen bin, habe ich T├╝tenessen vermieden, selten Essen bestellt (schon alleine aufgrund des Mindestbestellwertes, den man alleine eh kaum erreicht ­čśä ) und daf├╝r mehr frisch gekocht. Allerdings esse ich viel und gerne und genau das ist mein Manko. Dazu kam, dass ich wenig bis gar keinen Sport getrieben habe. Nun ist es allerdings so, dass ich aufgrund meiner Beziehung in dem letzten Jahr h├Ąufig unn├Âtig viel und ungesund gegessen habe. Man wird eben in einer neuen Beziehung bequem... ­čśë
Aber das soll sich nun ├Ąndern: Auf der Suche nach einem Sport, der mit Spa├č macht, ich eine Anleitung habe und mich dazu verleitet, am Ball zu bleiben, habe ich nun Stepaerobic f├╝r mich entdeckt. Seitdem ich das Board zuhause habe, mache ich bis zu 5 Mal die Woche 20-30 Minuten Sport und das tut richtig gut. Des Weiteren essen wir wieder ges├╝nder. Nun muss ich nur noch die Mengen in den Griff bekommen und dann sollten auch die ersten Pfunde purzeln... 

Aufgrund meiner Erkrankung ist es schwierig f├╝r mich ├Âffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Einen F├╝hrerschein zu besitzen und selbst Autofahren zu k├Ânnen ist in meinem Fall daher sehr wichtig. Selbstst├Ąndig zu sein, entscheiden zu k├Ânnen, wann man mal rechts ranf├Ąhrt oder welchen Weg man fahren m├Âchte, um lange Umwege oder staulastige Stra├čen zu umfahren. Ich brauche einfach meinen eigenen fahrbaren Untersatz. 


Es gab mal eine Situation, in der mein Auto knapp 1,5 Wochen in der Werkstatt stand. Mir blieb nichts anderes ├╝brig, als...

5. Juli 2017

[A-Z Teil 2] Ank├╝ndigungen

Da es ist den letzten Monaten zwischenzeitlich ruhig hier auf dem Blog war, habe ich mir gedacht, dass ich mal wieder eine Runde [A-Z] starten k├Ânnte.
Mit diesen Beitr├Ągen habt ihr die M├Âglichkeiten, mich etwas besser kennenzulernen und in den Wochen, wo ich nicht viel zu berichten habe, wird es dennoch nicht so ruhig hier. 

Wer die ersten [A-Z] Beitr├Ąge verpasst hat, kann gerne einmal hier vorbeischauen 
---> [A-Z] Teil 1 <--- ­čĺô



L.H.P.

28. Juni 2017

Kleine Schritte nach Vorne

Nachdem ich nun im Krankenhaus die Best├Ątigung erhalten habe, dass organisch bei mir alles in Ordnung zu sein scheint, musste ich diese Mitteilung erst einmal sacken lassen.
Nat├╝rlich hatte ich mit keinem anderen Ergebnis gerechnet, dennoch hoffte ich insgeheim, dass man vielleicht doch irgendetwas finden w├╝rde... etwas kleines, winziges... etwas, was meinen Zustand beg├╝nstigt oder gar mein K├Ârpergef├╝hl verursacht. Aber nein, am Ende ist es doch rein psycho-somatisch. Der Kopf steuert, was der K├Ârper f├╝hlt.

Ich habe also nun die Gewissheit und muss f├╝r mich jetzt endg├╝ltig einen Weg finden, damit zurecht zu kommen. Ich m├Âchte irgendwann einmal wieder so leben k├Ânnen, wie ich es fr├╝her getan hatte... mich frei f├╝hlen. Frei im Sinne von: Im Hier und Jetzt sein und nicht im "was w├Ąre, wenn ich zum ung├╝nstigsten Zeitpunkt zur Toilette m├╝sste...?".

Aufgabe ist es f├╝r mich, mich schrittweise meinem Ziel zu n├Ąhern. Mich nicht zu ├╝berfordern. Mich von R├╝ckschl├Ągen nicht fertig machen zu lassen. Nur nach vorne und nicht zur├╝ck... so lautet mein Mantra. Nicht immer in die Ferne schauen und Horrorszenarien ausmalen. Schritt f├╝r Schritt die t├Ąglichen Aufgaben des Lebens angehen und somit viele kleine Teilerfolge verbuchen, anstatt gro├če R├╝ckschl├Ąge. 


Vor etwa 2,5 Jahren habe ich bereits beschrieben, wie ich mit der Angst der Harninkontinenz im Alltag zurechtkomme (hier). Ich trage...

21. Juni 2017

Ein Pfirsich im Krankenhaus

Wie in meinem vorherigen Blogpost (hier) bereits erw├Ąhnt, war eine ambulante Behandlung im Krankenhaus geplant, welche dazu dient, meine Blase gr├╝ndlich zu untersuchen.

Zuvor habe ich absichtlich nicht beschrieben, um welche Untersuchung es sich genau handelt und das, aus einem einfachen Grund... ich hatte Schiss...
Geplant war eine urodynamische Untersuchung: Eine Untersuchung, bei der die Blase mit einem Katheter langsam gef├╝llt wird. Dabei werden Elektroden auf der Bauchdecke befestigt (um Reizweiterleitung und Auff├Ąlligkeiten direkt bestimmen zu k├Ânnen) und der Unterleib wird ger├Ântgt. Achja... eine kleine Sonde wird (laut meinen Recherchen) noch zus├Ątzlich in den Enddarm geschoben, um die Blase von allen Seiten zu untersuchen.

Wie ihr lesen k├Ânnt, klingt das alles schon ziemlich gruselig und unangenehm. Dementsprechend war meine Angst bzw. Sorge vielleicht nicht 100% berechtigt, aber irgendwie doch verst├Ąndlich.


Montag war nun dieser Tag der Tage... ich hatte die Nacht kaum geschlafen, hatte die Stunden vor der Fahrt ins Krankenhaus Durchfall, mir war ├╝bel, ich hatte weder Durst noch Appetit... ich f├╝hlte mich einfach schlecht. Aber hey... 

31. Mai 2017

Der n├Ąchste Schritt...

Mal wieder hat man ├╝ber Wochen nichts von meinen Fortschritten geh├Ârt... bzw. gelesen und daf├╝r gibt es einen Grund.
Stillstand... 

Einerseits klingt das erst einmal sehr ern├╝chternd, aber auf der anderen Seite kann Stillstand auch sehr erholend sein. Es gibt zwar keine "Auf´s", jedoch bleiben die "Ab´s" einem auch erspart. 

Ich schreibe weiterhin Liste (siehe hier), versuche zwischendurch Miktionstagebuch zu f├╝hren (was mir allerdings weniger gelingt, da ich ... naja... bequem bin.... ok... ich gebe es zu... ich bin faul... stinkefaul) und arbeite daran, mehr Bewegung in meinen Alltag zu integrieren, um mich etwas aktiver zu f├╝hlen.



Bei meinem letzten Termin bei der Urologin hat sie entschlossen, dass...

24. Mai 2017

30 !!!

N├Ąchste Woche ist es soweit... ich werde 30 Jahre alt!!!!
30... das muss man sich erst einmal durch den Kopf gehen lassen... 

Als ich noch j├╝nger war (ach Gott, das klingt so, als ob ich schon steinalt w├Ąre) hatte ich immer eine Vorstellung davon, wie mein Leben mit ├ť30 aussehen w├╝rde.
In meiner Vorstellung hatte ich bereits meine Jugendliebe geheiratet, man hat schon 1-2 Kinder in die Welt gesetzt und wei├č, wo man im Leben steht. Man hat quasi schon seinen Platz und seine Rolle im Leben gefunden.


Eine pl├Âtzliche Erkrankung, die einen 10 Jahre seines Lebens "raubt", kam nicht in meiner Vorstellung vor. 
Ich wollte ein Leben, wie es die Generation unserer Eltern in dem Alter gef├╝hrt hatte...

Klingt langweilig, nicht wahr?! Aber genau das wollte ich!

Wenn ich aber heute auf mein Leben schaue, bin ich...

26. April 2017

Listen ├╝ber Listen

Ich f├╝hre Liste... mal wieder... irgendwie habe ich in letzter Zeit das Gef├╝hl, dass jegliche Art der Therapie mit dem F├╝hren von Listen einhergeht.
Listen ├╝ber die H├Ąufigkeit meiner Toiletteng├Ąnge... Listen ├╝ber die Menge meiner Ein- und Ausfuhr.... und nun schon wieder eine neue Liste....

Wie ich bereits in meinem vorherigen Blogpost beschrieben habe, wurde ja meine Therapie nun etwas umgestellt. In diesem Zusammenhang wurde auch die erw├Ąhnte "neue Liste" eingef├╝hrt.
Und zwar bekam ich von meiner Psychotherapeutin die Aufgabe, jeden Abend in Stichworten aufzuschreiben, was mir im Laufe des Tages gut getan hat. Dabei k├Ânnen die simpelsten Dinge ber├╝cksichtigt werden. Zum Beispiel: Gutes Essen, erholsamer Schlaf, meine Katzen, Zweisamkeit, Familienleben usw....



Dabei geht es vorallem um ressourcenaktivierende Techniken. Normalerweise wird diese Art der Therapie f├╝r...

29. M├Ąrz 2017

Ein neuer Therapieansatz

W├Ąhrend der letzten zwei Sitzungen bei meiner Psychotherapeutin, sind wir zu dem Entschlu├č gekommen (bzw. hat es sich so ergeben), dass wir nun in der Therapie eine andere Richtung einschlagen werden.
Zuvor haben wir prim├Ąr meine Angst und meine katastrophisierenden Gedanken analysiert, uns mit meinen schwierigen und auch guten Situationen befasst...

Nun ist es aber so, dass meine Therapeutin einen wichtigen Aspekt ansprach, der mir selbst gar nicht so bewusst war.


Aber erst einmal von Vorne:

Wie ich bereits hier im Blog schon mal beschrieben hatte, habe ich...

8. M├Ąrz 2017

Kurzes Update

Ich wei├č... in letzter Zeit ist es ziemlich ruhig hier, was allerdings weniger an "akuter Unlust" liegt, sondern viel mehr daran, dass es einfach nicht viel zu berichten gibt.
Ver├Ąnderungen meines Allgemeinzustandes gibt es kaum.

Die w├Âchentliche Besuche bei der Beckenbodengymnastik habe ich nun nach 6 Wochen beendet und versuche in meinem Alltag immer mal wieder ├ťbungen einflie├čen zu lassen.
Im Gro├čen und Ganzen bin ich froh dieses Angebot genutzt zu haben, da ich nun das Gef├╝hl habe, aktiv etwas tun zu k├Ânnen. Ob es am Ende ausschlaggebende Auswirkungen auf meine ├ängste haben wird, wird die Zeit zeigen.


Urologisch...

15. Februar 2017

**Zwischenpost** - Gedankeng├Ąnge XV

Was w├Ąre, wenn wir genau so sind, wie wir sein sollen?
Was w├Ąre, wenn wir genau an dem Ort uns befinden, wo wir hingeh├Âren?
Wenn wir genau die Erfahrungen machen sollten, die wir bereits gemacht haben, um der Mensch werden zu k├Ânnen, der wir genau heute sind?
Was w├Ąre, wenn wir auf die Menschen treffen, die in der Weiterentwicklung unserer Selbst vonn├Âten sind?
Menschen, die eine Aufgabe darstellen... Menschen, die uns weiterbringen... 
Was w├Ąre, wenn manche Situationen und Erfahrungen uns bisher erspart blieben, weil sie zu dem Drehbuch unseres Lebens einfach nicht passen?
Wenn wir einfach nicht mit den Ereignissen klarkommen w├╝rden oder nicht gefestigt genug daf├╝r sind, diese Pr├╝fungen zu meistern?
Was w├Ąre, wenn wir wirklich nur die Aufgaben gestellt bekommen, die wir auch bew├Ąltigen k├Ânnen, auch, wenn es f├╝r uns auf den ersten Blick nicht so aussieht?
Was w├Ąre, wenn manche Menschen oder Situationen erst dann in deinem Leben auftauchen, wenn genau der richtige Zeitpunkt daf├╝r ist? 
Wenn zuvor einfach nicht Platz daf├╝r in deinem Leben gewesen w├Ąre, obwohl es sich f├╝r dich so angef├╝hlt h├Ątte?
Wenn andere Menschen erst gehen m├╝ssen, um f├╝r neue Personen Platz zu schaffen?
Was w├Ąre, wenn sich in unseren Leben vielleicht alles so f├╝gt, wie es zu sein hat? 
Wenn ein Happy-End nicht unbedingt wie ein Happy-End aussieht? 
Was w├Ąre, wenn wir uns unser ganzen Leben lang an einem roten Faden entlang hangeln und schon vorbestimmt ist, wann dieser Faden zu rei├čen beginnt?
Was w├Ąre, wenn unerwartete Vorkommnisse gar nicht so unerwartet sind, sondern f├╝r uns einfach nur unerwartet kamen?
Wenn es sich wie eine ├ťberwindung anf├╝hlt, es aber eigentlich keine war, weil man ja nur Aufgaben gestellt bekommt, die man meistern kann?
Was w├Ąre, wenn wir alle die gleichen Attribute in uns tragen und uns nur darin unterscheiden, welche Auspr├Ągung bestimmte Attribute haben?
Wenn wir alle Millionen von Fassetten haben, aber jeder eine bestimmte Fassette dominiert?


Was w├Ąre, wenn es nicht so w├Ąre?



L.H.P.

1. Februar 2017

Es geht voran...

Neue Erfahrungen sammeln, neue Menschen kennen lernen, sich selbst in neuen Situationen wiederfinden....

Ich nehme nun seit gut 2 Wochen meine neuen Tabletten ein, welche mir die Urologin verschrieben hat. Und was soll ich sagen? Ich bin begeistert!
Wer jetzt einen Bericht ├╝ber eine "Wundertablette" lesen m├Âchte, sollte nicht weiterlesen ;-)
Dennoch kann ich bisher nur Gutes dar├╝ber berichten. 
Die Tablette ist daf├╝r da, die Blasenmuskulatur zu beruhigen und m├Âchte damit bewirken, dass das Blasenvolumen gesteigert sowie die Zeiten zwischen den Toiletteng├Ąngen maximiert wird.



Ebenfalls habe ich ja auf eigenen Wunsch Beckenbodengymnastik verschrieben bekommen. Wer bereits einmal eine ├ťberweisung/ ein Rezept f├╝r eine physiotherapeutische Behandlung bekommen hat, wei├č, dass man...

18. Januar 2017

Ich bin noch da!

Das Jahr ist nun schon 18 Tage alt und bisher habe ich mich hier nicht zu Wort gemeldet.
Aber das wird nun ge├Ąndert... das Jahr beginnt auch nun offiziell hier!




Das letzte Jahr endete f├╝r mich in mancher Hinsicht nicht ganz so berauschend, wie ich mir das vielleicht gew├╝nscht h├Ątte. Nach einer heftigen Angstattacke im Auto und einem kleinen Nervenzusammenbruch nachdem ich dann endlich mein Zuhause erreichte, war aber dann alles soweit in Ordnung.
Um der Angstattacke nicht allzu viel Gewicht zu geben, gebe ich nur eine kurze Zusammenfassung dazu preis:
Ich hatte...