18. Januar 2017

Ich bin noch da!

Das Jahr ist nun schon 18 Tage alt und bisher habe ich mich hier nicht zu Wort gemeldet.
Aber das wird nun geändert... das Jahr beginnt auch nun offiziell hier!




Das letzte Jahr endete für mich in mancher Hinsicht nicht ganz so berauschend, wie ich mir das vielleicht gewünscht hätte. Nach einer heftigen Angstattacke im Auto und einem kleinen Nervenzusammenbruch nachdem ich dann endlich mein Zuhause erreichte, war aber dann alles soweit in Ordnung.
Um der Angstattacke nicht allzu viel Gewicht zu geben, gebe ich nur eine kurze Zusammenfassung dazu preis:
Ich hatte...

... einen wirklich beschissenen (entschuldigt den Ausdruck) Arbeitstag, da ich schon am Morgen eine für mich schlimme Nachricht erhalten hatte. Ich quälte mich also durch den Tag und hoffte nur, schnell nach Hause zu können. Als dann endlich Feierabend war und ich mich in mein Auto setzte, war ich (wie in den letzten Monaten bereits erwähnt) relativ angespannt. Je näher ich meinem Zuhause kam, umso mehr nahm die Anspannung zu. Etwa 1,5 km vor meiner Wohnung stand ich an einer Ampel und fing an zu zittern. Es war bitterkalt draußen und in meinem Auto hatte ich die Heizung kaum angestellt und dennoch war mir heiß. Ich fuhr rechts ran, versuchte mich zu beruhigen... mir kullerten ein paar Tränen herunter und ich war kurz davor, jemanden anzurufen, damit er mich dort abholt. Aber ich wusste, wenn ich das zu tue, dann werde ich vorerst kein Auto mehr fahren wollen... also zwang ich mich dazu, der Angst keinen Raum zu geben und fuhr weiter. Ich schaffte es bis nach Hause, war aber fix und fertig. Naja... als ich dann endlich zuhause war, war mir soooo kalt.... sooo kalt, dass ich direkt in Bett flüchtete, zitterte, weinte und hoffte, dass das bald aufhört. Zum Glück war ich in diesem Moment nicht alleine, so dass ich den restlichen Tag gut abgelenkt war.


Nun ja... wie ich erwähnte... ich will mich nicht zu sehr auf das Negative konzentrieren, denn das tue ich leider unbewusst schon viel zu häufig. 
Seitdem geht es mir den Umständen entsprechend gut und ich meistere meinen Alltag.

In diesem Jahr hatte ich noch keine Therapie, da ich aufgrund einer Erkrankung den Termin absagen musste. Februar geht es dann aber auch da wieder los.

Wie habt ihr die Feiertage und den Jahreswechsel überstanden?

Ich hatte eine schöne Zeit mit meinen Lieben und bin gar nicht so traurig darüber, dass das Jahr 2016 vorbei ist.
2017 ist dafür gemacht, neue Erfahrungen zu schenken. Und ich hoffe, dass ein Großteil davon positiv sein wird :-)

Am Montag hatte ich einen erneuten Termin bei der Urologin...wir haben nun gemeinsam die Medikation umgestellt und mir wurde (aufgrund meiner Bitte) Beckenbodengymnastik verschrieben. Natürlich wird die Gymnastik kein Allheilmittel sein, aber schaden kann es ja auch nicht, wenn man etwas mehr "Gefühl" für seinen Beckenboden entwickelt. 
Und was genau die neue Medikation bewirken wird, bleibt auch abzuwarten. Aber ich lasse mich gerne auf solche "Experimente" ein. 

Den nächsten Termin habe ich dann im Februar wieder und dann wird besprochen, wie die weitere Vorgehensweise sein wird. 

Fakt ist: Ich muss mehr üben. Gerade auch zuhause. Üben, einzuhalten. Üben, nicht jedem "Drang" nachzugeben. Aushalten lernen. Üben, weniger empfindlich zu sein.
Step by step. Aber es gibt einen Leitfaden.

L.H.P.

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